103. Konzertsaison

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Musikförderungspreis



Wettbewerbskonzerte für Meister- klassenstudenten
bayerischer Musikhochschulen

Eine große Chance für den Nachwuchs

Der Musikförderungspreis des Konzertvereins wurde im Jahre 1968 vom damaligen Konzert- vereinsvorsitzenden Josef Schlo- der und dem Musikwissen- schaftler Wilhelm Zentner im Verein mit den Preisstiftern Frau Elin und Herrn Dr. Wilhelm Reiss- müller, Herausgeber des Donau Kurier, ausgeknobelt, und seither hat er seinen Bestand und seine Bedeutung behauptet.

Das Verfahren ist sehr einfach: Drei herausragende Studenten der bayerischen Musikhoch- schulen werden, nachdem der Konzertverein das Instrumen- tenfach festgelegt hat, von ihren Instituten gemeldet.

Die jungen Künstler spielen im Rahmen eines ganz normalen Abonnementkonzertes, gegen Gage versteht sich, jeweils einen etwa halbstündigen Programmblock, ganz nach ihrer Wahl. Allerdings muss mindestens ein Stück aus dem 20. oder 21. Jahrhundert dabei sein. Eine dreiköpfige Jury aus hochkarätigen Solisten trifft unmittelbar im Anschluss an das Konzert seine Entscheidung.

In einer kleinen Feierstunde wird später vom Oberbür- germeister der Stadt Ingol- stadt der Preis übergeben.

Brillant wie eine Violine
Der Bratscher Tobias Reifland erspielte sich den Musikförderungspreis des Konzertvereins Ingolstadt

Sangyoon Lee - Fotos: Bernhard Schaffer

Blai Gumi Roca - Fotos: Bernhard Schaffer

Tobias Reifland - Fotos: Bernhard Schaffer

Die Jury tat sich diesmal besonders schwer nach dem Wettbewerbskonzert für junge Künstler im Ingolstädter Festsaal. Am Ende glich die Besprechung einer Krisensitzung, man wusste einfach nicht weiter. Der ehrwürdige, langjährige Vorsitzende des Konzertvereins Ingolstadt, Reinald Atzerodt, wurde herbeigerufen.
Die Jury-Mitglieder Florian Sonnleitner (Violine, Konzertmeister beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks), Jürgen Weber (Viola, Konzertmeister beim gleichen Orchesters) und Florian Gmelin (Kontrabassist und Konzertmeister bei den Münchner Philharmoniker) wollten wissen, wie der von Elin und Wilhelm Reissmüller gestiftete Musikförderungspreis nun zu verstehen sei: eher als Ehrung für die beste künstlerische Leistung oder als gezielte Nachwuchsförderung.
Sonnleitner sagte hinterher: "Wir haben uns schließlich doch einigen können, dass wir die beste künstlerische Leistung, die uns auf der Bühne direkt begegnet ist, prämieren. Das heißt, dass wir Tobias Reifland den Ingolstädter Musikförderungspreis verleihen wollen." Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert.

DONAUKURIER berichtete von dem Konzert mehr lesen.