102. Konzertsaison

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Musikförderungspreis



Wettbewerbskonzerte für Meister- klassenstudenten
bayerischer Musikhochschulen

Eine große Chance für den Nachwuchs

Der Musikförderungspreis des Konzertvereins wurde im Jahre 1968 vom damaligen Konzert- vereinsvorsitzenden Josef Schlo- der und dem Musikwissen- schaftler Wilhelm Zentner im Verein mit den Preisstiftern Frau Elin und Herrn Dr. Wilhelm Reiss- müller, Herausgeber des Donau Kurier, ausgeknobelt, und seither hat er seinen Bestand und seine Bedeutung behauptet.

Das Verfahren ist sehr einfach: Drei herausragende Studenten der bayerischen Musikhoch- schulen werden, nachdem der Konzertverein das Instrumen- tenfach festgelegt hat, von ihren Instituten gemeldet.

Die jungen Künstler spielen im Rahmen eines ganz normalen Abonnementkonzertes, gegen Gage versteht sich, jeweils einen etwa halbstündigen Programmblock, ganz nach ihrer Wahl. Allerdings muss mindestens ein Stück aus dem 20. oder 21. Jahrhundert dabei sein. Eine dreiköpfige Jury aus hochkarätigen Solisten trifft unmittelbar im Anschluss an das Konzert seine Entscheidung.

In einer kleinen Feierstunde wird später vom Oberbür- germeister der Stadt Ingol- stadt der Preis übergeben.

Trunkene Grenadiere, schroffe Liebeserklärungen
Thomas Trolldenier ist ein packender Lied-Erzähler in Ingolstadt gewann er den Musikförderungspreis des Konzertvereins

Künstlerisches Niveau hat auch etwas mit dem Alter zu tun: Die Aussage ist eigentlich trivial. Bei Sängern allerdings hat sie eine besondere Bedeutung. Bei einem jungen Instrumentalisten etwa kann man davon ausgehen, dass er nach längerem Unterricht die Flöte, die Violine oder das Klavier allmählich immer besser beherrscht.
Auch ein Sänger wird über die Jahre immer souveräner bestimmte Partien bewältigen. Aber es geht hier um noch mehr. Denn die Stimme selbst verändert sich, im Alter zwischen 20 und 30 Jahren wird sie kräftiger, substanzvoller, lauter, bekommt metallische Durchschlagskraft.
Beim Wettbewerb des Konzertvereins, beim "Konzert für junge Künstler" war es daher vielleicht gar nicht so erstaunlich, dass gerade der älteste Künstler am Ende den von Elin und Wilhelm Reissmüller gestifteten Musikförderungspreis erhielt. Thomas Trolldenier ist Jahrgang 1987. Bedauerlich ist, dass im Programmheft nichts über das doch so bedeutsame Alter der Sänger zu erfahren war.

Der DONAUKURIER berichtete am 19.10.2017 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 17.10.17

Alles drehte sich um das Fach “ Liedgesang” beim diesjährigen Wettbewerb zum Musikförderungspreis des Konzertvereins Ingolstadt.

INTV berichtete von dem Wettbewerbs-Konzert "Junge Künstler".
Diese Sendung können Sie hier sehen.

Bariton Trolldenier gewinnt Musikförderpreis
von Isabella Kreim
Der Kulturkanal berichtete von dem Wettbewerbskonzert "Junge Künstler". Diesen Bericht können Sie
hier hören.