102. Konzertsaison

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Danel Quartett - Roland Glassl

Samstag, 20. Oktober 2018

Danel Quartett Brüssel

Marc Danel, Violine
Gilles Millet, Violine
Vlad Bogdanas, Viola
Yovan Markovitch, Violoncello


Roland Glassl, Viola

Biografie [71 KB]

Vortragsfolge  
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)  
  Streichquintett C-Dur KV 515
Antonin Dvorák (1841-1904)  
  Streichquintett Es-Dur op. 97

"Die Bratsche ist kein Soloinstrument"
Der Ingolstädter Musiker Roland Glassl über seine Konzerte beim Konzertverein

Der Ingolstädter Bratscher Roland Glassl (Jahrgang 1972) wird in dieser Saison gleich zweimal beim Konzertverein gastieren. An diesem Samstag tritt er mit dem Danel-Quartett auf. Im Interview spricht er über sein Instrument und seinen Umzug von Frankfurt nach München.
Der DONAUKURIER veröffentlichte ein Interview am 18.10.2018; das Interview führte Jesko Schulze-Reimpell. Lesen Sie hier weiter.

Auf höchstem Niveau
Das Quatuor Danel und der Bratscher Roland Glassl beim Konzertverein

Die kleinen Streicher-Ensembles sind vermutlich die letzten Refugien, in denen die Erkenntnisse der Originalklangbewegung noch nicht wirklich angekommen sind.
Es existieren so gut wie keine Streichquartette, Streichtrios oder Streichquintette, die sich ernsthaft bemüht haben, die großen klassischen Werke in historisch korrekter Weise aufzuführen. Keine kratzigen Darmsaiten, keine veränderte Dynamik, kein vibratoloser Vortrag: Bei den großen Quartetten hat sich - was die grundlegende Stilistik betrifft - über Jahrzehnte nicht allzu viel verändert. Nach wie vor bestimmt sämiger Schönklang die Ästhetik, allenfalls der Zugang zu bestimmten Werken ist etwas energischer, ruppiger und energiegeladener, als das vor einigen Jahrzehnten noch üblich war. Eigentlich merkwürdig diese genreübergreifende Resistenz gegenüber durchaus vernünftigen neuen Denkansätzen.
Das alles betrifft natürlich auch das namhafte Quatuor Danel aus Brüssel, das zusammen mit dem Ingolstädter Bratscher Roland Glassl den jüngsten Kammermusikabend des Konzertvereins Ingolstadt im Theaterfestsaal gestaltete. Auf dem Programm standen zwei bedeutende und lange Quintette, von Wolfgang Amadeus Mozart KV 515 und von Antonín Dvo? ák das 1893 in den USA komponierte op. 97.
Der DONAUKURIER berichtete am 22.10.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 20.10.18