102. Konzertsaison

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Laszlo Fenyö - Julia Okruashvili

Mittwoch, 1. Oktober 2018

Laszlo Fenyö, Violoncello

Biografie [77 KB]

Julia Okruashvili, Klavier


Biografie [121 KB]

Vortragsfolge  
Ludwig van Beethoven (1770-1827)  
  Sonate für Cello und Klavier Nr.4
Zoltán Kodály (1882-1967)  
  Sonata op. 4
Robert Schumann (1810-1856)  
  Fantasiestücke op. 73
Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
  (Zoltán Kodály)
Ach, was ist doch unser Leben
Vater unser im Himmelreich
Christus, der uns selig macht
Edvard Grieg (1843-1907)  
  Sonate in a-moll op. 36

Unbekannter Bach
László Fenyö und Julia Okruashvili geben einen fulminanten Duo-Abend beim Konzertverein Ingolstadt

Vielleicht ist es ein Kennzeichen wirklich großer Komponisten, dass sie unverwüstlich sind. Johann Sebastian Bach zum Beispiel. Seit seinem Tod 1750 hat fast jede Generation ein eigenes Verständnis entwickelt, in welcher Art der Thomaskantor aufzuführen sei. Dabei färbte stets der jeweilige Zeitgeschmack ab, klebte an dem ursprünglichen Notentext und verwandelte ihn manchmal bis zur Unkenntlichkeit. Bearbeitungen der Werke Bachs dokumentieren, wie völlig unterschiedlich dessen Musik gedeutet wurde. Aber: Egal durch welche Brille das Barockgenie betrachtet wurde - die unvergleichliche Qualität der Musik blieb immer erhalten. Ja, die verschiedenen künstlerischen Perspektiven sind sogar eine Bereicherung.

Der Cellist László Fenyö und die Pianistin Julia Okruashvili begannen ihren Duo-Abend im Ingolstädter Festsaal nun mit einer solchen kühnen Bach-Bearbeitung. Drei Choralvorspiele hat der ungarische Komponist Zoltan Kodály für die Besetzung Cello und Klavier transkribiert - und dabei den Notentext extrem verfremdet.

Der DONAUKURIER berichtete am 3.10.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 01.10.18