103. Konzertsaison

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Simone Kermes - Alliage Saxophon Quintett

Freitag, 10. Mai 2019

Simone Kermes, Sopran

Biografie [86 KB]

Alliage Saxophon Quintett

Daniel Gauthier, Sopransaxophon
Hayrapet Arakelyan, Altsaxophon
Simon Hanrath, Tenorsaxophon
Sebastian Pottmeier, Baritonsaxophon
Jang eun Bae, Klavier

Biografie [575 KB]

"Je ne regrette rien" - Songs und Chansons -

Vortragsfolge  
Leonard Bernstein (1918-1990)
 
  Ouvertüre zu "Candide" (arr. Itai Sobolo)
Leo Delibes (1836-1891)  
  Les Filles de Cadix (arr.Cyrille Lehn)
Reynaldo Hahn (1874-1907)  
  A Chloris
Eric Satie (1866-1925)  
  Je te veux (arr. Cyrille Lehn)
Kurt Weill (1900-1950)  
  Songs aus "Die Dreigroschenoper"
(arr. Stefan Malzew)
Eric Satie (1866-1925)  
  Elegie
Jacques Offenbach (1819-1880)  
  Arie der Olympia "Les Oiseaux de la "charmille"
aus der Oper "Les contes
d'Hoffmann" (arr. Itai Sobol)
Francis Poulenc (1899-1963)  
  Les chemins de l'amour
(arr. Cyrille Lehn)
Edith Piaf (1915-1963)  
  Non je ne regrette rien
(arr. Cyrille Lehn)
Jun Nagao (geb. 1964)  
  Rhapsody über "Carmen"
von Georges Bizet
Leonard Bernstein(1918-1990)  
  Glitter and be gay
(arr. Itai Sobol)

Sopranistin Simone Kermes singt Piaf und Kurt Weill
von Isabella Kreim
Die "Crazy Queen des Barock" mal ganz anders. Die Sopranistin Simone Kermes kommt am Freitag, 10. Mai, mit einem Alliage Saxophonquintett zum Konzertverein in den Theaterfestsaal und singt Chansons von Edith Piaf oder Songs von Kurt Weill und Leonard Bernstein.
Einige Restkarten gibt es noch an der Abendkasse.
Der Kulturkanal Ingolstadt brachte einen Vorbericht Sendung anhören.

BR-Klassik hat das Konzert am 10.05.2019 mit Simone Kermes und demAlliage Saxofon Quintett aufgezeichnet und wird es am 10.06.2019 um 16.05 Uhr senden.

Gesamtkunstwerk Simone Kermes
Die Sopranistin singt Songs und Chansons beim Konzertverein Ingolstadt, begleitet wird sie vom fantastischen Alliage-Quintett

Inszenierung ist manchmal fast alles. Wie tritt man auf, welches Kleid trägt man, wie sitzt die Frisur. Bei der grandiosen Sängerin Simone Kermes ist all das fast genauso wichtig wie der Gesang. So ist auch der erste Auftritt entscheidend. Und der will an diesem Abend im nahezu ausverkauften Ingolstädter Festsaal zunächst nicht so ganz gelingen. Einen Moment lang steht die Sängerin zu lange am Bühnenrand, die fünf Musiker des Alliage-Quintetts wollen nicht beginnen ohne die Kermes, aber die möchte erst erscheinen, wenn die Musik bereits begonnen hat. Das ist wirkungsvoller. Und am Ende geschieht es auch so.
Denn die Sopranistin zelebriert sich als Gesamtkunstwerk. Ihre Garderobe ist auch an diesem Abend extravagant, aus einem weiten Ausschnitt ragen Schultern und Kopf heraus wie eine aufgehende Blüte. Ein Aufzug von barocker Prachtentfaltung. Eine feudale Erscheinung.
Der DONAUKURIER berichtete am 13.05.2019 von dem Konzert mehr lesen.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 10.05.19

Ein besonderer Abend mit Simone Kermes

Die Sopranistin Simone Kermes und das Alliage-Saxofon-Quintett beweisen in Ingolstadt, dass der Konzertbetrieb Programmpunkte wie diese braucht.
Was wurde über Simone Kermes schon alles geschrieben: „Crazy Queen des Barock“, „Primadonna assoluta“, „exzentrische Belcanto-Lady“ oder gar „ungestüme Operndiva“. Nun, eines muss man ihr – große Erfolg hin oder her – wirklich anerkennen: Das ist der herausragende Klang ihrer so unnachahmlichen Sopranstimme.
Klar hat sie als gefragte Künstlerin in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht, durch vielfach risikofreudige, fast schon spektakuläre Auftritte. Und so verwundert es auch nicht, wenn sie sich beim umjubelten Konzert im Theaterfestsaal vom in jeder Hinsicht glanzvollen Alliage-Saxofon-Quintett begleiten lässt.
Die AUGSBURGER ALLGEMEINE berichtete am 13.05.2019 von dem Konzert mehr lesen.


Simone Kermes und Alliage Saxophon-Quintett

Ein außergewöhnliches Konzertprogramm hatte der Konzertverein Ingolstadt als vorletztes Konzert dieser Saison eingeladen.
Die Sopranistin Simone Kermes , die Barock rockt und sich so expressiv in Koloraturen wirft wie Rockmusiker in ein E-Gitarren-Solo und das klassische Alliage Saxophon-Quintett sind eine weitere Alliage, eine weitere Legierung eingegangen und präsentierten französische Musik des 19. und 20. Jahrhunderts vom Fin de Siecle bis zu Edith Piaf , sowie Leonard Bernstein und Kurt Weill.
Und Simone Kermes, die "Crazy Queen" der Gefühlsextreme der Barockmusik dringt mit gleicher Intensität in einen gefühlvollen Walzer oder eine melancholisch verhaltende Elegie von Eric Satie ein oder gewinnt der Olympia Arie aus Offenbachs Hoffmanns Erzählungen eine durchaus auch komödiantische Umsetzung der puppenhaften Mechanik dieser Figur ab.
Auch wenn sie das berühmte „Je ne regrette rien“ von Edith Piaf oder als Zugabe die „Lilli Marlen“ singt, zeigt sich ihre ganz eigenständige, individuelle Ausdrucksform, die sich weit von den Vorbildern entfernt.
Zum unkonventionellen Witz des Abends trug das wunderbare Alliage Saxophon-Klavier-Quintett mit dem Klangfeuerwerk bei, das sie bei Variationen über Bizets Carmen oder Kurt Weills Dreigroschenoper entfalten konnten, - ein wunderbares Pendant zur Expressivität von Simone Kermes.
Ein Gespräch mit Simone Kermes und dem Saxophonisten Daniel Gauthier. Dieses können Sie hier hören.