100. Konzertsaison

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Paul Lewis Klavier

Mittwoch, 15.Februar.2017

     

Hohe Auszeichnungen: Instrumentalist des Jahres 2015, 2x Edison Awards, 3x Gramophone Awards, Diapason d'Or, Preis der Deutschen Schallplattenkritlk, Begeisterung in aller Welt.

Biografie [126 KB]

     
Vortragsfolge  
Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
  Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825
Ludwig van Beethoven (1770-1827)  
  Sonate Es-Dur op. 7
Frederic Chopin (1810-1849)  
  3 Walzer
Carl Maria von Weber (1786-1826)  
  Klaviersonate Nr.2 As-Dur

Der Schönspieler
Paul Lewis mit Werken von Bach, Beethoven und Weber beim Konzertverein Ingolstadt

Das wichtigste Gestaltungsmittel des Pianisten ist das rechte Pedal. Es kann die Klänge der angeschlagenen Saiten verschwimmen oder ineinander übergehen lassen. Und der Tritt aufs Pedal öffnet den Flügel gleichsam, macht ihn lauter und strahlender, da alle anderen Saiten - nun nicht mehr durch Filze gedämpft - leise mitvibrieren.
Das Klavierspiel des Pianisten Paul Lewis (44) ist ohne das Pedal undenkbar. Bei seinem Recital für den Konzertverein Ingolstadt im Theaterfestsaal gibt es kaum einen Augenblick, in dem er nicht das Pedal tritt. Und zwar weniger, um Töne alchemistisch miteinander zu vermischen, als vielmehr, um einen vollen Klang zu erzeugen.
So klingt seine Interpretation der B-Dur-Partita von Johann Sebastian Bach durchaus ungewöhnlich. Längst hat man sich daran gewöhnt, dass viele Pianisten heute in Anlehnung an die berühmten Einspielungen der Klavierlegende Glenn Gould, den Konzertflügel wie ein Cembalo wirken lassen, gleichsam Klaviercembalo spielen. Die Töne werden dabei meist im Stakkato oder Portato hervorgebracht, die Durchsichtigkeit des polyfonen Klaviersatzes betont. Diese Pianisten nutzen den modernen Flügel fast so, als hätte er kein Pedal.

Der DONAUKURIER berichtete am 17.02.2016 von dem Konzert Lesen Sie hier weiter.