101. Konzertsaison

Startseite | Impressum | Haftungsausschluß | Kontakt
Sie sind hier: Startseite » Konzerte » Saison 2016/17

The Philharmonics

Samstag,7. Januar.2017

Beginn.19 Uhr

Tibor Kovac, Violine
Sebastian Gürtler, Violine
Thilo Fechner, Viola
Stephan Koncz, Violoncello
Ödön Rácz, Kontrabass
Daniel Ottensamer, Klarinette
Christoph Traxler, Klavier


Biografie "The Philharmonics" [166 KB]

Biografien der Künstler [179 KB]

     

"Wiener Neujahrskonzert"

Das Galakonzert mit dem Solistenensemble der Wiener und Berliner Philharmoniker wird als die" große Sensation" in die Vereinsgeschichte eingehen! Die außergewöhnliche Werkfolge beinhaltet: Klassik, Balkan Folklore, Klezmer, Gypsy, Tango, Latin Jazz und Gegenwartsmusik.

INTV berichtete am 8. Dezember von dem Konzert. Diese Sendung können Sie hier sehen.

Der Kulturkanal berichtete von dem Konzert. Diesen Bericht können Sie hier hören.

Mit „Wiener Charme“ und „Berliner Präzision“
Virtuose Meisterleistung von „The Philharmonics“ im ausverkauften Theaterfestsaal zum Jubiläumsjahr.
Von Johannes Seifert

Die Wiener Philharmoniker Tibor Kovác (Violine), Sebastian Gürtler (Violine), Ödön Rácz (Kontrabass), Stephan Koncz (Cello), Daniel Ottensamer (Klarinette), Christoph Traxler (Piano) sowie der Berliner Philharmoniker Thilo Fechner (Viola) waren beim 100- jährigen Jubiläum des Konzertvereins Ingolstadt gerngesehene Gäste.
Schon in den Namen der Musiker schwingt das Flair der versunkenen österreichisch-ungarischen Monarchie mit ihren Vielvölkergemisch, unterschiedlichen Kulturen und ihren künstlerischen Höchstleistungen. - Und so ist es fast schon ein kleines Wunder, dass sich hundert Jahre später in Wien erneut Menschen mit verschiedenen Begabungen zusammenfinden konnten, um unter dem Namen „The Philharmonics“ etwas ganz Neues zu schaffen.

Wer das Gala-Konzert - 100 Jahre Konzertverein Ingolstadt - der sieben Virtuosen nun erleben durfte, wird keinen Zweifel daran lassen, dass hier ein Ensemble zusammenwirkt, das sich musikalisch über alle Schubladen, Schranken und bornierte Ressentiments hinwegsetzt, um mit Leichtigkeit, Witz, einer Prise Wiener Charme und Berliner Präzision, vor allem aber mit einer unübertrefflichen musikalischen Reife zu agieren.
Spielerisch reisen die genialen Musiker des vor sieben Jahren gegründeten Ensembles somit jede noch so feste Grenze nieder, um ein pulsierendes, fantasievolles und virtuoses Miteinander zu präsentieren, das authentischer wohl kaum klingen kann. Und natürlich werden die technischen Möglichkeiten der Instrumente bis ins letzte Detail ausgeschöpft. So mischen sich im Konzertverlauf Melodien aus der Fledermaus-Ouvertüre mit dem Welthit „Brasil“ oder dem Lieblingswalzer beim weltberühmten Wiener Neujahrskonzert, „An der schönen blauen Donau“.
...
Die Augsburger-Allgemeine berichtete von dem Konzert Lesen Sie hier weiter.

Hochvirtuos und quietschvergnügt

Wer dem berühmten Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker beiwohnen will, braucht dafür bis zu 1000 Euro sowie ungeheuer viel Glück bei der Kartenvergabe. Eine leichter zugängliche Alternative bot nun der Konzertverein: The Philharmonics spielten im Festsaal auf zum "Wiener Neujahrskonzert". So konnte man auch hören, was dran ist an den Superlativen, mit denen diese Formation als einzigartig in der Musikwelt gepriesen wird. The Philharmonics: Das sind vier Wiener Philharmoniker, zwei Berliner sowie zwei weitere Musiker, die auf diesem Niveau mithalten. Oder: Ein Streichquartett plus Klarinette plus Klavier plus Kontrabass. Ein Klangkörper also, mit dem man einiges anstellen kann.

Die Ouvertüre schlägt dann auch gleich das Thema "Wien" an: klar, die Fledermaus an der schönen blauen Donau! Da blitzen aber auch viele weitere Themen, die man bald freudig erkennt, bald nur schwer zuordnen kann. Was vom Balkan? Oder aus Südamerika? Die Form der Ouvertüre wird zum "melting pot" der verschiedensten Musikstile. Was in diesem Mischmasch für Einheit sorgt, nur der besondere Klang des Ensembles: ungeheuer prägnant und kernig, süffig, funkelnd vor Esprit. Und sofort wird klar, wie anders dieses Neujahrskonzert ist, weit über die Strauss-Dynastie und deren Epigonen hinausreichend. Da wird nicht nur der Vielvölkerstaat Österreich wieder lebendig, die "Glorreichen Sieben" (so inoffizieller Ensemblename) galoppieren in Riesenschritten durch Europa und darüber hinaus, von der Klassik in Volkstraditionen, in den Jazz und wieder zurück.

Der DONAUKURIER berichtete von dem Konzert; Lesen Sie hier mehr.