101. Konzertsaison

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Valentin Radutiu, Violoncello

Donnerstag, 29.September.2016



Valentin Radutiu, Violoncello

Biografie [64 KB]

Evgeni Bozhanov, Klavier

Biografie [104 KB]


Valentin Radutiu, "einer der großen Cellobegabungen unserer Zeit" (SZ 2013) studierte bei Heinrich Schiff und David Geringas. Er gewann 1. Preise bei Int. Wettbewerben in Riga und Bukarest.



Vortragsfolge  
Peter Tschaikowsky (1840-1893)  
  Fünf Lieder für Violoncello und Klavier
Johannes Brahms (1833-1897)  
  Sonate für Violoncello und Klavier
Nr. 1, e-Moll op. 38
Sergej Rachmaninoff (1873-1943)  
  Sonate für Violoncello und Klavier
g-Moll op. 19

Romantik ohne Weichzeichner
Valentin Radutiu und Evgeni Bozhanov spielen für den Ingolstädter Konzertverein - und das Publikum jubelt


Sieht man die Solovioline als Primadonna unter den Streichinstrumenten, als glänzende, virtuose, etwas kapriziöse Sängerin, wer ist dann das Violoncello? Der Tenorheld? Dagegen spricht aber die Sonatenliteratur für Cello, die, zumeist anspruchsvoll und tiefgründig, wenig Gelegenheit zum Strahlen bietet.
Der Auftritt von Valentin Radutiu im Ingolstädter Festsaal zeigte einmal mehr, dass das Instrument eher ein Pendant zu einem lyrischen Bariton ist, gesetzter, reifer, fähig zu reichen Schattierungen, leisen Zwischentönen, ein einsamer Wanderer in poetischen Ausdruckswelten. Dort war auch Johannes Brahms gerne unterwegs, doch bis zu seiner ersten Cellosonate ließ er sich Zeit. In der seltenen Tonart e-Moll steht sie, wie seine letzte, von Schwermut und resignativem Ernst geprägte Symphonie. Tief unten beginnt das melodisch getragene Thema, arbeitet sich nach oben und greift sehnsüchtig aus in lichte Höhen. Die unvergleichliche Jacqueline du Pré begann das mit bereits wunderbar klangsattem Ton.

Der DONAUKURIER berichtete am 1./2./3.10.2016 von dem Konzert. Lesen Sie hier mehr.

Fotos: Bernhard Schaffer vom Konzert am 29.09.2016