102. Konzertsaison

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amarcord-Hille Perl Quartett

Mittwoch, 31. Januar 2018

ensemble amarcord

Wolfram Lattke, Tenor
Robert Pohlers, Tenor
Frank Ozimek, Bariton
Daniel Knauft, Bass
Holger Krause, Bass

Biografie.pdf [1.686 KB]

Hille Perl, Viola da gamba

Biografie [426 KB]

Lee Santana, Laute

Christoph Sommer, Theorbe & Gitarre

Michael Metzler, Percussion

Einführungsvortrag

Zu dem Konzert gibt der Musikwissenschaftler Jörg Handstein vor dem Konzert um 19.15 Uhr eine Werk-Einführung im Konferenzraum des Stadttheaters.

L 'Amfiparnaso oder "Das große Theater der Welt"

Vortragsfolge  
Anthony Holborne (um 1545-1602)
 
  Spanish Pavan
Orazio Vecchi (1550-1605)  
  Prologo: Benche siat'usi (aus "L'AMFIPARNASO")
Anonymus (bei Pierre Attaignant, Paris 1530)  
  Quand je bois du vin clairet - Tourdion
Cipriano de Rore (1515-1565)
 
  Ben Qui Se Mostra il Ciel
Girolamo Kapsberger (um 1580-1651)  
  Colascione
Orazio Vecchi (1550-1605)  
  Hor per Vegnir (aus "L 'AMFIPARNASO")
Diego Ortiz (um 1510-1570)
 
  La Gamba
Orazio Vecchi (1550-1605)
 
  Misero Che Faro
Vien A Qua
(aus " L'AMFIPARNASO")
Martin y Coll (1650-1734)  
  Folias
Orazio Vecchi (1550-1605)  
  Oh ecco il Capitano (aus"L 'AMFIPARNASO")
Orazio Vecchi (1550-1605)  
  Daspuo c'ho Stabilio Vien A Qua
Anchor Ch 'al Parturire
(aus L 'AMFIPARNASO")
Anonymus  
  Tarantella dei Gargano
Orazio Vecchi (1550-1605)  
  Ralegratevi meco (aus "L'AMFIPARNASO")
Sebastian de Aguirre (um 1680-1730)  
  Balona de Bailar
Emilio de` Cavalieri (um 1550-1602)  
  Oh Che Nuovo Miracolo & Ballo dei Granduca

Große Party auf dem Parnass
Hille Perl und das Ensemble Amarcord bestreiten das vielleicht ungewöhnlichste Konzert dieser Konzertvereinssaison in Ingolstadt

Vor langer Zeit, bevor die Violine diese Rolle frech usurpierte, war die Viola da Gamba die unbestrittene Königin der Streichinstrumente gewesen. Still und einsam, wie in Trauer gewandet, thront sie auf der Bühne des Ingolstädter Festsaals und verströmt jene silbrigen, zauberischen Töne, für die man sie einst verehrte.

Doch dann plötzlich ein lauter Schlag von hinten: Es ist die Trommel, die nun in feierlicher Prozession acht Sänger und Musikanten zur Bühne geleitet, wo sie sich um die Viola da Gamba gruppieren: Das Fest kann beginnen ...
Hille Perl, die neben Jordi Savall die Gambe aus ihrem Dornröschenschlaf befreit hat, macht auch immer wieder mit neuen Ideen, überraschenden Interpretationen und besonderen Projekten auf sich aufmerksam - und dies war sicher das ungewöhnlichste Konzert dieser Konzertvereinssaison.
Im Mittelpunkt stand eine sogenannte "Madrigalkomödie", eine frühe Form des Musiktheaters, die heute kaum mehr aufgeführt wird. Denn die mehrstimmigen Sätze lassen sich szenisch schwer umsetzen: Man ist aufgefordert "zu lauschen anstatt zu gucken" - auf dass das Theater im Kopf stattfinde.

Der DONAUKURIER berichtete am 02.02.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 31.01.18

BR-Klassik hat das Konzert aufgezeichnet und wird es am 03.05.2018 um 20.05 Uhr senden.

Hille Perl Ensemble und "amarcord" beim Konzertverein
von Johannes Seifert

Hille Perl die genial wirkende Musikerin an der Viola da Gamba war zusammen mit ihrem Originalklangensemble der echten Spitzenklasse und dem herausragenden Gesangsquintett „amarcord“ auf Einladung des Konzertvereins im Theaterfestsaal zu Gast, um Musik aus der Zeit der Renaissance in schier unverwechselbarer Weise zu intonieren.
Alte Musik ist für das heutige Hörvermögen meist etwas fremd aber dennoch delikat und von beeindruckender Homogenität. Dabei gelang es den Musikern, Lee Santana (Laute), Christoph Sommer ( Theorbe und Gitarre) und Michael Metzler ( Percussion) sowie der Gambistin Hille Perl zu beeindrucken. Vor dem überaus gut besuchten Konzert durften wir mit der Echopreisträgerin sprechen.
Foto: js
Den Beitrag des Kulturkanals können Sie hier hören.