101. Konzertsaison

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Isabelle Faust, Violine-Andreas Staier, Klavier

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Isabelle Faust, Violine

Andreas Staier, Klavier

Vortragsfolge  
Carl Phillipp Emanuel Bach (1714-1788)
 
  "Empfindungen"
Clavier-Fantasie mit Begleitung
einer Violine in fis-Moll. Wq 80
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)  
  3 "Lieder ohne Worte"
für Pianoforte und Violine
bearbeitet von Friedrich Hermann
Ludwig van Beethoven (1770-1827)  
 

Sonate für Klavier und Violine
G-Dur op.
96
Robert Schumann (1810-1856)  
  Phantasie für Violine und Pianoforte
G-Durop.96
Johannes Brahms (1833-1897)  
  Sonate für Violine und Klavier
in Es - Dur op. 120 Nr. 2
   

Radikal empfindsam
Isabelle Faust und Andreas Staier
gastieren beim Konzertverein und spielen romantische und klassische Werke

Klingt das wirklich nach Brahms? Die Geigerin Isabelle Faust und der Pianist Andreas Staier unternehmen bei ihrem Duo-Abend im Ingolstädter Festsaal ein ungewöhnliches Experiment. Sie spielen die späte Es-Dur-Sonate op. 120 von Johannes Brahms. Aber das Stück ist eigentlich für Klarinette und Klavier komponiert. Später hat Brahms auch noch eine Transkription für Viola erstellt - an die Violine jedoch hat er nicht gedacht. Denn es ist allgemein bekannt, dass der Norddeutsche den dunklen Klang liebte, dass er eher die herbstlichen, matten, nicht allzu brillanten Farben schätzte.

Tatsächlich scheinen Faust und Staier sich an diese Überlegungen zu halten. Es ist fast ein Wunder, was die Geigerin aus ihrer Stradivari herausholt, wie gelassen und zurückhaltend sie das Hauptthema nehmen kann, wie sie im zweiten Thema eine völlig unprätentiöse, vibrierende Süße in ihren sehr leisen Ton zu legen vermag. Wie sie ihre Geige dunkel klingen lassen kann.

Der DONAUKURIER berichtete am 6.10.2017 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 4.10.17

Brilliant und von intensiver Schönheit
Isabelle Faust und Andreas Staier
musizieren im Einklang
Wie sie das Publikum beeindrucken

Mit eher selten dargebotenen Werken aus der Feder von Carl Philipp Emanuel Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Johannes Brahms verdeutlichte die weltweit anerkannte und bedeutende Solistin Isabelle Faust bei ihrem gelungenen Auftritt im Theaterfestsaal, wie brillant und nuancenreich ihr so innig-beseeltes und ausdrucksstarkes Spiel – auf der über 150 Jahre alten „Dornröschen-Stradivari“ – sein kann.
Die mehrfach ausgezeichnete Solistin und der ebenso überaus präsent und technisch versiert agierende Pianist, Andreas Staier, verfügen über ein so enormes Maß an Klangkultur, dass man darüber im eigentlichen Sinne nur staunen kann.
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Die Augsburger-Allgemeine berichtete von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.