102. Konzertsaison

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Nemanja Radulovic & Les Trilles Du Diable

Donnerstag, 3. Mai 2018

Foto: Milan Djakov



Nemanja Radulovic


Biografie [107 KB]

Les Trilles Du Diable

Das Ensemble »Les Trilles du Diable« wurde vor über 10 Jahren mit der Idee gegründet, das Repertoire für Solo-Violine und Kammermusik auf die große Bühne zu bringen. Nemanja Radulović leitet und ergänzt ein Streichquintett mit außergewöhnlich breitem Repertoire, von der Klassik über das Lyrische bis hin zu Filmmusik.
»Les Trilles du Diable« treten besonders im Rahmen von Festivals regelmäßig in renommierten Sälen Europas und Asiens auf, etwa in dem New National Theatre Tokyo, der Shanghai Concert Hall, dem Théâtre du Châtelet à Paris, im Kolarac Konzerthaus Belgrad oder im Konzerthaus Berlin. Die CDs, die Nemanja Radulović mit »Les Trilles du Diable« aufgenommen hat (Decca und Deutsche Grammophon) haben höchste Auszeichnungen und Preise erlangt.
"Die Bühne ist für mich ein magischer Ort. Meine Geige ist genau genommen nur ein Stück Holz, das mir hilft, Gefühle auszudrücken, die ich mit Worten nicht beschreiben kann. Auf der Bühne kann ich diese Emotionen mit dem Publikum und anderen Musikern teilen. Durch diese Kommunikation fühle ich mich lebendig." (Nemanja Radulović auf arte.tv)

Vortragsfolge  
Fritz Kreisler (1875-1962)  
  Prélude & Allegro
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)  
  Adagio & Rondo
Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
  Chaconne
Pablo de Sarasate (1844-1908)  
  Excerpts from "Carmen"
Niccolo Paganini (1782-1846)
 
  Cantabile
Charles-Auguste de Beriot (1802-1870)  
  scenes de Ballet
John Williams (geb. 1932)  
  Schindlers List" Main theme
Emir Kusturica (geb. 2005)  
  It's a man's world
Vittorio Monti (1868-1922)  
  Csardas

Schrille Kluft, wilde Musik
Der Geiger Nemanja Radulovic gastiert mit Virtuosenstücken beim Konzertverein Ingolstadt

Zu jedem Konzert gehört immer auch ein gewisser Show-Effekt. Das Publikum will schließlich auch etwas für die Augen haben. Beim Geigenvirtuosen Nemanja Radulovic, der am Donnerstagabend im Ingolstädter Festsaal gastierte, kommen die Zuschauer da voll auf ihre Kosten. Der Serbe tritt in schriller Kluft auf, die wilde, lockige Haarmähne ist zurückgesteckt, der Künstler trägt eine hautenge Lederhose und Punk Boots.

Bevor er spielt, hebt er theatralisch die Arme, vibriert an den Saiten, als müsste der Klang schon vor der eigentlichen Musik geformt werden. Sobald die ersten Töne anschwellen, tigert er über die Bühne, lächelt abwechselnd ins Publikum oder die fünf Musiker seines Ensembles Les Trilles du Diable an. Kein Zweifel, der Mann kultiviert ein Image: das des dämonischen Teufelsgeigers.

Aber dabei bleibt es nicht. Auch musikalisch will Radulovic besonders wild und fulminant sein. Bescheidenheit, Schlichtheit des Klanges, stilistische Reinheit - alles Eigenschaften, die der 32-jährige Supervirtuose lieber seinen seriösen Kollegen überlässt. Das führt dazu, dass der junge Geiger, der 2015 immerhin mit dem Echo-Klassik als bester Nachwuchskünstler ausgezeichnet wurde, permanent übertreibt.
Der DONAUKURIER berichtete am 05./06.05.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 03.05.18

Foto Johannes Seifert

Nemanja Radulovic erstmals beim Konzertverein
von Johannes Seifert

Als Ersatz für Maxim Vengerov gab Nemanja Radulovic´ 2006 mit Beethovens Violinkonzert sein viel beachtetes Debüt mit dem „Orchestre Philharmonique in Paris.
Seither gilt er als einer der gefragtesten Nachwuchskünstler weltweit und tritt er mit den führenden Orchestern Europas, Asiens und Amerikas auf. Seine aktuelle Aufnahme „Five Seasons“ ist nunmehr das fünfte ausgezeichnete Album von Radulovic.
Die vorausgegangenen CD´s stürmten unmittelbar an die Spitze der Bestseller- und internationalen Download-Listen, wurden von der Presse weltweit gefeiert und mit internationalen Preisen ausgezeichnet.
Im großartigen Zusammenwirken mit dem faszinierenden Streichquintett „ Trilles du Diable“ gab Nemanja Radulovic´ im nahezu ausverkauften Theaterfestsaal sein Debüt beim Konzertverein.
Foto: js

Der Kulturkanal Ingolstadt berichtete. Diesen Bericht können Sie hier hören.