102. Konzertsaison

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"I Virtuosi di Paganini"/Turban/Kirschnereit

Freitag, 23. Februar 2018

Ingolf Turban, Violine

Biografie [50 KB]

Matthias Kirschnereit, Klavier

Biografie [282 KB]

I Virtuose Di Paganini

Vortragsfolge  
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
 
  Lied ohne Worte B-Dur op. 67/3 für Klavier
Variations serleuses d-moll op. 54 für Klavier
Gioacchino Rossini (1792 - 1868)  
  Un mot a Paganini: Elegie arr. Holger S.-L. Frey
Niccolo Paganini (1782-1840)  
  2 Capricen Nr. 4 und Nr. 13 op.1
arr. für Violine und Streicher
von Robert Schumann

 
   
Antonio Bazzini (1818-1897)  
  La Ronde des Lutins op. 25 arr. Holger S.-L. Frey
Niccolo Paganini  
  Cantabile op. 17 für Violine und Streicher
arr. Holger S.-L. Frey
Fellx Mendelssohn Bartholdy
 
  Konzert für Violine, Klavier und
Streichorchester d-Moll op. 25 (1823)

In der musikalischen Hexenküche
Ingolf Turban und Matthias Kirschnereit gastieren beim Konzertverein Ingolstadt

Der Begriff Paganini suggeriert sofort ein bestimmtes ästhetisches Konzept. Es geht um Kunst an der Grenze zum Sport, um die Überwältigung des Publikums durch nahezu übernatürliche Artistik anstelle von interpretatorischer Sinngebung. Denn natürlich bezieht sich die Musik hier auf den berühmtesten Geigenstar der Musikgeschichte, auf den Italiener Niccolai Paganini (1782-1840).

Beim Konzert des Konzertvereins Ingolstadt wird der große Geiger gleich in dreifacher Hinsicht gewürdigt: Es stehen Werke von Paganini und aus dessen Umfeld auf dem Programm, das Ensemble I Virtuosi di Paganini trägt den Namen des Musikers im Titel und Ingolf Turban steht auf der Bühne, ein Geiger, dessen Ruhm und Bedeutung in vielfältiger Weise mit dem musikalischen Hexenmeister verbunden ist.
In der Tat: Turban ist durch und durch ein Virtuose, ein Künstler, der mit seinen manuellen Fähigkeiten das Publikum zu verzaubern vermag. Virtuosität ist allerdings weit mehr, als nur besonders schnell die Finger über die Saiten zu bewegen. Virtuosität ist niemals technokratisch. Vielmehr sollte die Musik in einer verführerischen Manier präsentiert werden: quasi als Magier der Töne. Und hier ist Turban unübertrefflich. Ein sympathischer, lässig lächelnder Klangzauberer, der aus noch so banalen konzertanten Wendungen noch ein Höchstmaß an musikalischer Überzeugungskraft herauspressen kann. Weil er den Witz dieser Musik versteht, ihre Effekte mit viel Charme und kalkulierter Liebeswürdigkeit artikulieren kann.
Der DONAUKURIER berichtete am 26.02.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 23.02.18