102. Konzertsaison

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Vivi Vassileva + Percussion Quartett

Donnerstag, 11. Januar 2018

Foto: HAPS

Vivi Vassileva, Vibraphon

Biografie [179 KB]

Maruan Sakas, Klavier
Thomas Ganzenmüller, Kontrabass
Maxime Pidoux, Drum-Set
Daniel Martinez, Percussion

Vortragsfolge  
Viviane Vassileva (geb. 1994)
 
  Kalino Mome
(Marimba, Vibraphon, Glockenspiel, Setup)
Alexej Gerassimez (geb, 1987)  
  Asventuras für Kleine Trommel
Oriol Cruixent (geb. 1976)  
  Marimba Moksha
(Marimba solo)
Klaus-Hinrich Stahmer (geb. 1941)  
  Erinnerungen an einen Holzsammler
(Rahmentrommel solo)
Nebojsa Jovan Zivkovic (geb. 1962)  
  Ultimatum 1 für Marimba solo
Anders Koppel (geb. 1947)  
  Toccata for Marimba and Piano
Astor Piazzolla (1921-1992)  
  Fuga y Misterio
Arr. V. Vassileva & M. Sakas
für Vibraphon & Klavier
Grigoras Dinicu (1889-1949)  
  "Hora staccato"
für Marimba & Klavier
(bearbeitet von V. Vassileva)
Chik Corea (Geb. 1941)  
  Spain
(Vibraphon, Klavier, Percussion, Bass)
(arr. V.Vassileva & M.Sakas)
Eric Sammut (geb. 1968)  
  Sailling for Phil
(Vibraphon, Klavier, Percussion, Bass)
Oriol Cruixent (geb. 1976)  
  "El Pario en Quarto"
for Piano, Piano Bass & Percussion op.47

Lauter Lieblingsstücke
Schlagzeugerin Vivi Vassileva gibt mit ihrem Ensemble ein fulminantes Konzert in Ingolstadt

Bei der Zugabe stand auf einmal nicht ein Quintett auf der Bühne des Ingolstädter Festsaals, sondern ein Sextett. Das Ensemble der Schlagzeugerin Vivi Vassileva hatte überraschend Zuwachs bekommen: Max, zehn Jahre alt und Schüler der Perkussionistin Sandra-Isabel Knobloch, hatte sich mit den Musikern in der Pause unterhalten und sich nun mit einer Rassel in der Hand zu den fünf Musikern hinzugesellt.
Das fetzige Stück von Chick Corea klang nicht unbedingt dramatisch anders mit einem sechsten Bandmitglied - aber das war vielleicht auch nicht entscheidend. Wichtiger war der Eindruck: Vivi Vassileva ist jugendlich-spontan, eine Stimmungskanone, sie weiß, wie sie das Publikum mitreißen kann.
Die 23-jährige Schlagzeugerin hat sich verändert, seit sie 2013 den Musikförderungspreis des Konzertvereins in Ingolstadt gewonnen hat. Sie ist souveräner, selbstbewusster, attraktiver geworden. Sie weiß, dass mehr dazugehört, eine grandiose Perkussionistin zu sein, als einfach nur gut zu spielen. Sie vermag mit dem Publikum zu flirten, auf die feinen Schwingungen der Zustimmung, der Begeisterung, des Zweifels, die aus dem Saal auf die Bühne wehen, zu reagieren. Und sie weiß natürlich, welche Werke wirklich gut funktionieren.

Der DONAUKURIER berichtete am 13.12.2017 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 11.01.18