101. Konzertsaison

Startseite | Impressum | Haftungsausschluß | Kontakt
Sie sind hier: Startseite » Konzerte » Saison 2017/18

Wettbewerbskonzert Junge Künstler

Dienstag, 17. Oktober 2017

Stiftung Dr. Reissmüller

Vergabe des Musikförderungspreises des Konzertvereins im Fach "Liedgesang"

Manuel Adt, Bariton
Kathrin Klein, Klavier

Der Bariton Manuel Adt begann seine musikalische Ausbildung am Violoncello. Über viele Jahre wirkte er bei den Kinderkonzerten der Münchener Philharmoniker mit. Er gewann mehrere Bundespreise und Sonderpreise bei „Jugend Musiziert“ und wurde als Schüler von Hartmut Elbert in der Bayerischen Singakademie gefördert.
Seit 2012 studiert er Gesang an der Münchener Musikhochschule bei KS Prof. Andreas Schmidt. Solistisch tritt er regelmäßig in ganz Bayern auf. Dabei war er schon häufig mit den Oratorien von J.S.Bach zu hören. Auch auf der Opernbühne ist er ein gesuchter Darsteller. Im Jahr 2014 übernahm er bereits die Baritonpartie in C.Viviers Kopernikus auf der Münchener Biennale und war als Der Betrunkene Offizier in B.A.Zimmermanns Die Soldaten an der Bayerischen Staatsoper zu sehen.

Vortragsfolge



Robert Schumann
(1810-1856)


Rudi Spring (geb. 1962)


Franz Schubert (1797-1828)


Benjamin Britten (1913-1976)


Hugo Wolf (1860-1903)


Maurice Ravel (1875 - 1937)




Belsazar op. 57


Aus "Wünschelrute" (2013): Motto- Lied

Der Wanderer Der Wanderer an den Mond Auf der Bruck

"Songs and Proverbs of William Blake": The Tyger

Der Feuerreiter


Don Quichotte à Dulcinée: Chanson Romanesque
Chanson épique
Chanson á
boire

Thomas Trolldenier, Bariton
Solvejg Henkhaus, Klavier

Der junge Bariton sammelte erste sängerische Erfahrung als langjähriges Mitglied der Würzburger Domsingknaben. Gesangsstudien führten ihn nach Leipzig (Jürgen Kurth), Würzburg (Monika Bürgener) und Zürich (Scot Weir).
Während seiner Ausbildung war er unter anderem in den Opernpartien des "Kühleborn" in Lortzings "Undine", des "Nardo" in Mozarts "La finta Giardiniera", als "Abbate" in Busonis "Arlecchino" und als "Marcello" in Pucchinis "La Bohème" zu erleben.
2014 wurde er Preisträger der Kammeroper Rheinsberg und im Rahmen dessen als Kämmerer in S. Matthus Oper "Judith" engagiert, ebenfalls am Staatstheater Braunschweig.
Er war Stipendiat der Richard Wagner Stiftung und erster Preisträger des Armin-Knab-Liedwettbewerbs 2015.
Meisterkurse bei Christian Gerhaher, Reinhard Hagen, Endrik Wottrich, Daniela Sindram, Klesie Kelly-Moog, Cheryl Studer, Philipp Moll und Gerold Huber gaben ihm zusätzliche Impulse.
Er ist ein gefragter Konzertsänger und im In- und Ausland als Solist erfolgreich. Engagements führten ihn zum Heidelberger Frühling und zum Mozartfest Würzburg. Auch das Lied liegt ihm am Herzen und so konnte er 2015 mit Gerold Huber am Klavier im Toscanasaal der Residenz Würzburg mit Brahms Op. 33 "Romanzen der Schönen Magelone" debütieren.
Es besteht mit der Pianistin Solvejg Henkhaus eine feste Liedduo-Formation. Seit der Saison 17/18 ist er festes Mitglied der Zürcher Sing-Akademie und lebt in Zürich.

Vortragsfolge



Charles Ives (1874-1954)



Joseph Haydn (1732-1809)


Moritz Eggert (geb. 1965)


Robert Schumann (1810-1856)


Franz Schubert (1797-1828)


Hugo Wolf (1860-1903)



Robert Schumann

Arnold Schönberg (1874-1951)


Franz Schubert

Hugo Wolf



Tom Salls Away


Der Wanderer


Liebeserklärung


Die beiden Grenadiere


Kriegers Ahnung


Gesellen wolln wir uns in Kutten hüllen?


Stille Tränen

Das schöne Beet betracht ich mir im Harren

Der Doppelgänger

Der Mond hat eine schwere Klag erhoben

Samantha Gaul, Sopran
Wonny Park, Klavier

Die junge Sopranistin erhielt ihren ersten Gesangsunterricht bei Gabriele Zimmermann, bevor sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in die Klasse von Heidrun Kordes aufgenommen wurde und dort in Folge dann bis 2016 bei Prof. Hedwig Fassbender studierte. Ihre Ausbildung ergänzen Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Helmut Deutsch, Kai Wessel, Dorothee Mields und Axel Bauni. Ab 2016 setzt sie ihr Studium im Masterstudiengang Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater München bei KS Prof. Christiane Iven fort.

Ausgezeichnet wurde sie unter anderem im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und erhielt Sonderpreise der „Walter und Charlotte Hamel“-Stiftung und der Bundesapothekenkammer. Darüber hinaus ist sie Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und Stipendiatin des „Richard Wagner Verbandes“ sowie der „Da Ponte“-Stiftung. Zusammen mit ihrer Schwester Gina Gaul wurde sie zur mittelhessischen Kulturbotschafterin ernannt.

Nach Stationen am Staatstheater Darmstadt und Stadttheater Gießen war Samantha Gaul ab September 2014 Elevin am Theater Augsburg.
In der Spielzeit 2016/2017 wurde die Sängerin bei der Münchener Biennale für zeitgenössisches Musiktheater engagiert, außerdem am Staatstheater Darmstadt als Linfea in Francesco Cavallis „La Calisto“, am Theater Augsburg als Sophie Scholl in Udo Zimmermanns „Weißer Rose“, als Binder/Dauner/Meyer in Hans Thomallas „Kaspar Hauser“ und für die Titelpartie Karl Amadeus Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“.

Im Januar 2017 war Samantha Gaul als Silvia in Joseph Haydns „L’isola disabitata“ zusammen mit der Bayerischen Kammerphilharmonie zu hören. zu sehen.

Vortragsfolge

Aribert Reimann (geb. 1936)


Robert Schumann (1810-1856)


Franz Liszt (1811-1886)


Hugo Wolf (1860-1903)


Franz Schreker (1878-1934)


Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Camille Saint-Saens (1835-1921)

Aus den Kinderliedern:Nr. 7 Nr 8


Der Sandmann Waldesgespräch Lorelei

Der Fischerknabe



Möricke Lieder:Gesang Weylas Nixe Binsefuß Elfenlied

Spuck op. 7 Nr. 4


Neue Liebe Hexenlied


Danse macabre op. 40

. . .

Jury

Agnes Preis, Sopran (Staatsoper München)

Christian Heiß, Domkapellmeister (Eichstätt)

Andreas Burkhart, Bariton (Rundfunkchor München)

Trunkene Grenadiere, schroffe Liebeserklärungen
Thomas Trolldenier ist ein packender Lied-Erzähler in Ingolstadt gewann er den Musikförderungspreis des Konzertvereins

Künstlerisches Niveau hat auch etwas mit dem Alter zu tun: Die Aussage ist eigentlich trivial. Bei Sängern allerdings hat sie eine besondere Bedeutung. Bei einem jungen Instrumentalisten etwa kann man davon ausgehen, dass er nach längerem Unterricht die Flöte, die Violine oder das Klavier allmählich immer besser beherrscht.
Auch ein Sänger wird über die Jahre immer souveräner bestimmte Partien bewältigen. Aber es geht hier um noch mehr. Denn die Stimme selbst verändert sich, im Alter zwischen 20 und 30 Jahren wird sie kräftiger, substanzvoller, lauter, bekommt metallische Durchschlagskraft.
Beim Wettbewerb des Konzertvereins, beim "Konzert für junge Künstler" war es daher vielleicht gar nicht so erstaunlich, dass gerade der älteste Künstler am Ende den von Elin und Wilhelm Reissmüller gestifteten Musikförderungspreis erhielt. Thomas Trolldenier ist Jahrgang 1987. Bedauerlich ist, dass im Programmheft nichts über das doch so bedeutsame Alter der Sänger zu erfahren war.

Der DONAUKURIER berichtete am 19.10.2017 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 17.10.17

Alles drehte sich um das Fach “ Liedgesang” beim diesjährigen Wettbewerb zum Musikförderungspreis des Konzertvereins Ingolstadt.

INTV berichtete von dem Wettbewerbs-Konzert "Junge Künstler".
Diese Sendung können Sie hier sehen.

Bariton Trolldenier gewinnt Musikförderpreis
von Isabella Kreim
Der Kulturkanal berichtete von dem Wettbewerbskonzert "Junge Künstler". Diesen Bericht können Sie
hier hören.