103. Konzertsaison

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Kölner Akademie großes Barockorchester

Dienstag, 3. Dezember 2019

Kölner Akademie

Christopher Palameta, Barockoboe
Hannes Rux, Barocktrompete
Reinhard Siegert, Orgel
Michael Alexander Willens, Leitung

Biografie [143 KB]

Hanna Herfurtner, Sopran

Biografie [84 KB]

Weihnachtskonzert

Vortragsfolge  
Georg Friedrich Händel (1685-1759)  
  Konzert F-dur op. 4, 4 HWV 242
für Orgel, Streicher und Basso continuo
   
3 Weihnachtsarien für Sopran:  
Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
  "Nur ein Wink" aus dem Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantate VI "Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben"
Johann Mattheson (1681-1764)  
  "Heilig, heilig heißt sein Name" aus "Magnificat"
Georg Friedrich Händel (1685-1759)  
  "Rejoice" aus dem Oratorium "Messias"
   
Alessandro Marcello (1684-1750)  
  Concerto d-Moll für Oboe, Streicher und basso continuo
Francesco Manfredini (1684-1762)  
  Concerto grosso C-dur op. 3, 12
„Pastorale per il santissimo natale“
Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
  "Jauchzet Gott in allen Landen" BWV 51 Kantate für Sopran, Tompete, Streicher und basso continuo

Kölner Akademie und Sopranistin begeistern in Ingolstadt
Das Konzert beim Ingolstädter Kulturverein bereitet die Besucher schon einmal auf Weihnachten vor

Sopranistin Hanna Herfurtner

Foto Johannes Seifert

Sei lob mit Preis und Ehren“. Dieses Motto, entnommen aus der Bach-Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“, BWV 51, umschreibt in besonderer Weise das auf den Kern der Weihnacht hinführende Programm, gestaltet von der ausgezeichneten Kölner Akademie und der glanzvoll agierenden, jungen Sopranistin, Hanna Herfurtner. Die Kölner Akademie zeichnet sich immer wieder durch ihre Aufführungen von Musik des 17. bis 21. Jahrhunderts aus. Somit genießt das Ensemble höchste Anerkennung für seine Auftritte bei Festspielen.
Das bereits zu Beginn des ansprechenden Abends intonierte Konzert in F-Dur für Orgel, Streicher und Basso Continuo von Georg Friedrich Händel wirkte somit in den einzelnen Sätzen lichtdurchflutet, transparent, mit markant gezeichneten Konturen und federnder Kraftentfaltung.
Auch die weiteren Konzertstücke wie Alessandro Marcellos, dessen Werke man selten hört, Concerto d-Moll für Oboe, Streicher und Basso Continuo sowie Francesco Manfredinis Concerto grosso, Pastorale op. 3, 12, waren wohlklingend und kraftvoll präsentiert.

Die AUGSBURGERALLGEMEINE berichtete von dem Konzert mehr lesen.

Einfach Barock
Die Kölner Akademie und die Sängerin Hanna Herfurter stimmen auf den Advent ein

Schlank und schlicht, aber gleichzeitig festlich und virtuos - so präsentiert sich Musik aus dem Barock oft.

Vielleicht ist sie deshalb in der Advents- und Weihnachtszeit so beliebt, denn sie strahlt einen gewissen Glanz aus. Diesen zauberte die Kölner Akademie am Dienstagabend in den Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters. Das Ensemble war der Einladung des Ingolstädter Konzertvereins gefolgt und gestaltete zusammen mit Gesangs- und Instrumentalsolisten ein adventliches Konzert auf historischen Instrumenten.
Die barocke Art zu musizieren ist eine sehr strukturierte und regelmäßige. Die 13-köpfige Kölner Akademie unter der Leitung Michael Alexander Willens schaffte es jedoch, ihr Programm immer spannend zu gestalten. Im "Concerto grosso in Pastorale" von Francesco Manfredini erzeugte das Ensemble einen interessanten Echoeffekt: Die Stimmführer der Violinen, Antonio de Sarlo und Maya Enokida, übernahmen den Solopart des Konzert. Der samtige Klang ihrer Barockviolinen wich oft in ein leises, aber dennoch verständliches Flüstern zurück und ging anschließend im reichen, aber doch schlanken Klang des Orchesters auf. Auch bei den Solokonzerten des Abends galt dieses Prinzip. Barockoboist Christopher Palameta bewies in den gesanglichen Parts von Alessandro Marcellos "Concerto d-Moll" einen langen Atem und gestaltete seine Partien melodiös. Auch sein Ton mutete wie bei den Streichern durch das historische Instrument weicher und leiser an als der bekannte Klang moderner Instrumente. Im "Presto" perlten die Töne des Solisten und des Orchesters fließend ineinander. Genauso elegant gestaltete sich das Zusammenspiel mit Reinhard Siegert als Solist am Orgelpositiv.

Der DONAUKURIER berichtete von dem Konzert mehr lesen.

Fotos Bernhard Schaffer