103. Konzertsaison

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Radio-Sinfonieorchester Bratislava

Mittwoch, 6. November 2019

Radio-Sinfonieorchester Bratislava

Biografie [184 KB]

Noé Inui, Violine
Biografie [81 KB]

Einführungsvortrag

Der Musikwissenschaftler Jörg Handstein gibt zu diesem Konzert um 19:15 Uhr eine Einführung. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Vortragsfolge  
Ludwig van Beethoven (1770-1827)  
  Coriolan Ouvertüre c-Moll op.62
Antonin Dvórak (1841-1904)  
  Violinkonzert a-Moll op.53
Pjotr Tschaikowskij (1840-1893)
 
  Symphoie Nr.6 h-Moll op.74 "Pathétique"

Tschaikowskys "Pathetique" beim Konzertverein
von Isabella Kreim
Tschaikowskys berühmte Symphonie „Pathetique“ wird am Mittwoch im Ingolstädter Festsaal zu hören sein. Der Konzertverein Ingolstadt hat dazu das international bekannteSlowakische Radio Sinfonieorchester Bratislava in den Festsaal des Stadttheaters eingeladen.
Außerdem ist der junge belgische Geiger Noé Inui mit dem wunderschönen Violinkonzert von Antonin Dvorak zu hören. In Argentinien ist er mit Martha Argerich im Teatro Colon in Buenos Aires aufgetreten.
Um 19.15 gibt es eine Konzerteinführung durch den Musikwissenschaftler Jörg Handstein.
Die Sendung des Kulturkanals können Sie hier hören.

Edel, ausbalanciert, stilgerecht
Das Slowakische Radio Sinfonieorchester Bratislava trat mit dem Geiger Noé Inui in Ingolstadt auf

Foto Seifert

Das international bekannte Slowakische Radio Sinfonieorchester Bratislava war im nahezu ausverkauften Theaterfestsaal des Stadttheaters Ingolstadt in einem Sonderkonzert im Rahmen der Abo-Reihe des Konzertvereins zu erleben. Das Orchester erfreute dabei mit einem überaus ansprechenden Programm, der letzten Sinfonie von Peter I. Tschaikowsky, Pathétique, der Coriolan-Ouvertüre von Ludwig v. Beethoven und Dvoraks Violinkonzert in a-Moll. Seit 2007 leitet der slowakische Dirigent Mario Kosik die Geschicke des Orchesters. Das Konzert stand aber unter der glanzvollen Leitung des isländischen Dirigenten Gudni A. Emilsson, der ebenso Chefdirigent des Thailand Philharmonic Orchestra in Bangkok ist.
Ohne Zweifel ist dieser renommierte Klangkörper in der Lage, mit exakter Linienführung, dynamischen Finessen und sensibel angelegter Intonation zu beeindrucken. In den schnellen Sätzen der Ouvertüre und auch bei Tschaikowsky wirkte der Klang homogen, rhythmisch prägnant und transparent. Somit gelang eine Musikdarbietung besonderer Güte, vielfach edel, wohl ausbalanciert und stilgerecht.

Die AUGSBURGER ALLGEMEINE berichtete von dem Konzert mehr lesen.

Gediegene Orchesterkultur
Das Radio Sinfonieorchester Bratislava und der Geiger Noé Inui gastieren beim Konzertverein Ingolstadt

Es ist zweifellos verdienstvoll, dass der Konzertverein Ingolstadt in den vergangenen Jahren immer wieder bemerkenswerte Orchester aus Osteuropa eingeladen hat, die international fast völlig unbekannt sind und doch durchaus auf hohem Niveau spielen. Dazu zählt etwa das Staatliche Symphonieorchester Russland, die Slowakische Philharmonie oder die Philharmonie Kiew. Und sicher auch das 1929 gegründete Radio Sinfonieorchester Bratislava, das Mittwochabend im Ingolstädter Theaterfestsaal gastierte.
Das Orchester eröffnete das Konzert mit Ludwig van Beethovens "Coriolan-Ouvertüre" und zeigte dabei gleich, was für vorzügliche Musiker in seinen Reihen sitzen. Straff und erschütternd der Anfang des Werks mit dem langanhaltenden Streicherunisono, das durch einen abgerissenen Tuttischlag abrupt beendet wird. Dirigent Gudni Emilsson leitete dann geschickt über zu dem unruhigen, sich allmählich steigernden zweiten Thema: das Porträt des Feldherrn als wechselhaften, cholerischen Charakter.

DONAUKURIER berichtete von dem Konzert mehr lesen.

Fotos: Bernhard Schaffer vom Konzert am 6.11.2019