103. Konzertsaison

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Benjamin Schmid, Violine Andreas Hofmeir, Tuba

Dienstag, 18. Februar 2020

Benjamin Schmid, Violine

Biografie [105 KB]

Andreas Martin Hofmeir, Tuba

Biografie [134 KB]

Eine faszinierende Reise in unbekannte Klangwelten

Vortragsfolge  
Georg Breinschmid Miniature
Jörg Duda Duette op. 5/5
Andante con moto
Allegro capriccioso
Florian Willeitner 1+1 = 3:
The Abstraction of Beauty
Georg Friedrich Händel Passacaglia
arr. J. Halvorser
Johann Sebastian Bach Prelude
Lets Gavotte
arr. Benjamin Schmid
Henryk Wieniawski Fantasie für Viola und Orchester
Arvydas Malcys (geb. 1957) Etüde in g-moll op.18
arr. Schmid/Hofmeir
Christof Dienz Concertino vom Lande
Der wankende Traktorfahrer
Am Abend dann ...
Beim Fernsehen
Georg Breinschmid Schnabulesco Bandini
Antonio Bazzini Le Ronde des Lutins
arr. Schmid/Hofmeir

Vorlaute Tuba, feingeistige Violine
Dem Duo Andreas Hofmeir und Benjamin Schmid gelingt ein hinreißendes Konzert beim Konzertverein

Die Besetzung des Konzerts ist bereits ein Witz - die musikalische Ehe zwischen vorlauter Tuba und feingeistiger Violine kann eigentlich nicht funktionieren. Und dann erscheinen noch solche Gestalten auf der Bühne: der eine, Andreas Hofmeir, stämmig, in Jeans und barfuß, der andere, Benjamin Schmid, wie ein Landstreicher ohne Krawatte in einem drolligen Anzug, der bestimmt noch nie von einem Bügeleisen berührt wurde. Was ist von einem solchen Duo zu erwarten?

Sehr viel offenbar. Denn der Ingolstädter Festsaal war am Dienstagabend rekordverdächtig gut gefüllt mit erwartungsfroh lächelndem Publikum. Das Konzert der beiden verwegenen Musikusse weckt anscheinend die Fantasie. Auch wenn die Musikfreunde eigentlich kaum wissen konnten, was auf sie zukommt.
Denn Literatur für die seltsame Klangkombination existiert so gut wie gar nicht - außer ein paar Stücken, die im Publikum wahrscheinlich kaum jemand je gehört hat. Zum Beispiel die "Miniature" von Georg Breinschmid, die wie ein witziges Jazzstück aus den 20er-Jahren daherkommt und damit beginnt, dass Andreas Hofmeir den Rhythmus auf dem Mundstück seiner Tuba schlägt.
Der DONAUKURIER berichtete von dem Konzert mehr lesen.

Fotos Bernhard Schaffer

Andreas Hofmeir besucht sein altes Gymnasium

"Bitte kitzelt was aus ihm heraus! Nicht warten, was er euch auftischt - macht selbst was draus!" Dieser Appell von Schulleiterin Edith Philipp-Rasch scheint ganz im Sinne des musikalischen Grenzgängers Andreas Hofmeir zu sein, der am Dienstagvormittag vor seinem "Stradihumpa"-Auftritt mit Geiger Benjamin Schmid beim Konzertverein in die Pausenhalle des Reuchlin-Gymnasiums gekommen ist, um seine Tuba vorzustellen.

"Zum ersten Mal seit 23 Jahren darf ich meine ehemalige Schule offiziell wieder betreten", verrät der Echo-Klassik-Preisträger. "Wegen Auflehnung gegen das Rektorat wurde nämlich unserem ganzen Jahrgang nach dem Abitur Hausverbot erteilt."
Stolze 3,70 Meter misst allein das aufgerollte Grundrohr seines imposanten Blechblasinstruments, erfunden im Jahr 1835. Damit erweist sich die Tuba als das jüngste und höchstentwickelte Instrument überhaupt.

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