103. Konzertsaison

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Saison 2018/2019

Eine Stimmungskanone und viel Kammermusik
Vor allem junge Künstler bestimmen das Programm des Konzertvereins Ingolstadt in der nächsten Saison

Simone Kermes gehört zu den größten Stimmungskanonen des Klassikbetriebs.
Für Veranstalter ist sie eine sichere Bank. Denn bei ihren Konzerten ist immer etwas los. Sie kann so vulkanisch temperamtenvoll Barockarien singen, dass selbst Besucher, die von Klassikmusik nicht besonders begeistert sind, Gänsehaut-Feeling verspüren und gebannt lauschen. Und wenn alle musikalischen Mittel nicht mehr helfen, dann greift die Dresdner Sängerin auch schon mal zu unkonventionellen Maßnahmen. Etwa beim Audi-Weihnachtskonzert vor vier Jahren. Damals konnte in dem akustisch problematischen Kundencenter die Sängerin ihr Publikum nur schwer erreichen. "Ich muss mich nicht immer zum Clown machen", sagte sie damals. Aber manchmal eben doch. So bat sie den damaligen Audi-Chef Rupert Stadler auf die Bühne und nötigte ihn zu einem Tänzchen.
Nun wird das Ingolstädter Publikum erneut Gelegenheit haben, die mitreißende Ausstrahlung der Sängerin zu erleben. Denn Simone Kermes wird in der kommenden Konzertvereins-Saison im Festsaal gastieren (22. Mai). Aber diesmal ist alles ganz anders. Bisher trat die gelernte Facharbeiterin für Schreibtechnik stets mit Barockmusik in der Region auf. Diesmal geht es um "Songs und Chansons", und sie reist mit dem Alliage-Saxofon-Quintett nach Ingolstadt. Auf dem Programm stehen so unter anderem Werke von Leonard Bernstein, Kurt Weill und Edith Piaf. Zweifellos gilt es nun eine ganze andere Facette der berühmten Sängerin zu entdecken.
Jesko Schulze-Reimpell berichtete über die kommende Saison im DONAUKURIER vom 28./29.07.18. Lesen Sie hier weiter.

Weltspitze der Klassik zu Gast in Ingolstadt
In der Saison 2018/2019 des Ingolstädter Konzertvereins gibt es ein Wiedersehen mit Simone Kermes und Dorothee Oberlinger.
Was sonst noch geboten ist.
Erneut ist es Verantwortlichen des Konzertvereins Ingolstadt gelungen, herausragenden Künstler der Weltspitze und international gefragte Ensembles für die Konzertsaison 2018/2019 nach Ingolstadt zu locken.
Auftakt der neuen Abo-Reihe ist am Freitag, 21. September 2018, mit einem Liederabend des bekannten Sängers Tareq Nazmi (Bass). Er wird von dem renommierten Pianisten Gerold Huber begleitet.
Weiter geht es am Montag, 1. Oktober 2018, mit dem 1975 in Ungarn geborenen Cellisten László Fenyö. Er zählt seit dem Gewinn des „Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs“ 2004 in Kronberg zur Weltelite der Cellisten. Die Klavierbegleitung übernimmt die aus Moskau stammende Pianistin Julia Okruashvil.
Johannes Seifert berichtete über die kommende Saison in der AUGSBURGER ALLGEMEINEN vom 13.08.2018. Lesen Sie hier weiter.

Im Goldenen Buch des Konzertvereins werden hundert Jahre Ingolstädter Musikgeschichte lebendig
Der Herr Kammersänger ist unpässlich

Die seit Jahrzehnten erfolgreichste Konzertagentur Ingolstadts hat ihren Sitz in der Markomannenstraße in Haunwöhr.
Wobei es in der Wohnung der Familie Atzerodt weniger, eigentlich gar nicht darum geht, aus der Organisation von klassischen Konzerten finanziellen Profit zu schlagen. Nein, hier bei Isolde (73) und Rainald Atzerodt (84) herrscht noch immer die pure Begeisterung für alles, was mit dem Musikleben in Ingolstadt, Abteilung Klassik, zu tun hat. Die beiden Atzerodts haben zwar die Leitung des Konzertvereins längst an Tochter Eva-Maria abgegeben, aber sie verwahren bei sich daheim einen Fundus von sechs Goldenen Büchern mit Originaleintragungen der gastierenden Sänger, Dirigenten, Instrumentalisten - und vor allem einen ebenso großen Schatz mit Anekdoten vom Auftritt der Stars.
Raimund Herbst berichtete im DONAUKURIER vom 31.08.2018. Lesen Sie hier weiter.

Glänzender Lied-Rhetoriker
Tareq Nazmi eröffnet die Ingolstädter Konzertvereins-Saison mit Schumann-Liedern

Wohl jeder, der Tareq Nazmi vor etwa einem Jahr in Ingolstadt bei dem Gastspiel der Salzburger Festspiele im Rahmen der Audi-Sommerkonzerte gehört hat, weiß, dass er ein fantastischer Bassbariton ist. Nazmi hat damals mit klarer, kraftvoller, vibratoarmer Stimme die Basspartie in Mozarts "Requiem" gesungen, der Grieche Teodor Currentzis dirigierte: ein Ereignis, zum Teil auch wegen des Münchner Sängers.
Nun war Tareq Nazmi erneut zu Gast in Ingolstadt, diesmal beim Konzertverein - und konnte doch nicht in gleichem Maße begeistern wie vor einem Jahr. Was natürlich ganz und gar nicht bedeutet, dass Nazmi ein schlechter Sänger wäre. Sondern, dass Liedgesang andere Fähigkeiten fordert als etwa das Oratorium oder die Oper. Nazmi hatte sich für sein Ingolstädter Konzert ausschließlich auf die oft melancholischen, manchmal ironischen oder hintergründigen, stets aber sehr subtilen Lieder von Robert Schumann konzentriert. Begleitet wurde er von einem der besten Liedpianisten überhaupt: Gerold Huber.
Licht und Schatten von Nazmis Darstellung werden bereits bei den ersten vorgetragenen Liedern deutlich: etwa bei "Der Schatzgräber" aus dem Zyklus "4 Lieder nach Joseph von Eichendorff". Das Lied beginnt düster, fast opernhaft dramatisch, schildert hemmungslose Gier, schillerndes Licht einer einsamen Mondnacht und reinen Engelsgesang. Die Gegensätze in den wenigen Zeilen sind riesenhaft, in der Dynamik und im Ausdruck, zwischen fast gehauchter Nachtmelancholie und wütender Habsucht.
Der DONAUKURIER berichtete am 24.09.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Unbekannter Bach
László Fenyö und Julia Okruashvili geben einen fulminanten Duo-Abend beim Konzertverein Ingolstadt

Vielleicht ist es ein Kennzeichen wirklich großer Komponisten, dass sie unverwüstlich sind. Johann Sebastian Bach zum Beispiel. Seit seinem Tod 1750 hat fast jede Generation ein eigenes Verständnis entwickelt, in welcher Art der Thomaskantor aufzuführen sei. Dabei färbte stets der jeweilige Zeitgeschmack ab, klebte an dem ursprünglichen Notentext und verwandelte ihn manchmal bis zur Unkenntlichkeit. Bearbeitungen der Werke Bachs dokumentieren, wie völlig unterschiedlich dessen Musik gedeutet wurde. Aber: Egal durch welche Brille das Barockgenie betrachtet wurde - die unvergleichliche Qualität der Musik blieb immer erhalten. Ja, die verschiedenen künstlerischen Perspektiven sind sogar eine Bereicherung.
Der Cellist László Fenyö und die Pianistin Julia Okruashvili begannen ihren Duo-Abend im Ingolstädter Festsaal nun mit einer solchen kühnen Bach-Bearbeitung. Drei Choralvorspiele hat der ungarische Komponist Zoltan Kodály für die Besetzung Cello und Klavier transkribiert - und dabei den Notentext extrem verfremdet.
Der DONAUKURIER berichtete am 3.10.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Umstrittene Entscheidung
Junhyung Kim ist Sieger beim Wettbewerbskonzert des Konzertvereins - das Publikum sprach sich für Dmitry Meyboroda aus

Es ist meist ein Zeichen von Höflichkeit und manchmal sogar nur eine Floskel, wenn Jury-Mitglieder nach einem Wettbewerb betonen, wie hoch das Niveau der Teilnehmer wäre und wie schwierig es unter diesen Umständen gewesen sei, einen Preisträger zu küren.
Bei dem "Konzert für junge Künstler" des Konzertvereins Ingolstadt am Dienstag allerdings waren diese Äußerungen auf keinen Fall nur leeres Gerede. Im Gegenteil: Das Urteil über die drei Pianisten war diesmal so kompliziert, dass die Jury-Mitglieder Micaela Gelius, Oliver Triendl und Vardan Mamikonian sich nicht auf einen Kandidaten oder eine Kandidatin einigen konnten. Am Ende wurde der Gewinner mit einer Mehrheitsentscheidung ermittelt - was es vermutlich bei diesem Wettbewerb vorher noch nie (oder schon lange nicht mehr) gegeben hat. Zugesprochen bekam den Musikförderungspreis der Koreaner Junhyung Kim. Ein Urteil, das wahrscheinlich beim Publikum zumindest auf Überraschung stößt. Denn den Publikumspreis erhielt mit großem Abstand der gebürtige Russe Dmitry Meyboroda (Jahrgang 1993), vor allem wohl für seine fulminante, fiebrig-überhitzte Darstellung von Maurice Ravels "La Valse".
Auf dem zweiten Platz in der Publikumsgunst landete die in Pforzheim geborene Pianistin Marie-Thérèse Zahnlecker (Jahrgang 1992). Diese Künstlerin wiederum hatten die Jury-Mitglieder überhaupt nicht auf dem Plan - bei allem Respekt vor ihrer hervorragenden Leistung.
Der DONAUKURIER berichtete am 11.10.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

"Die Bratsche ist kein Soloinstrument"
Der Ingolstädter Musiker Roland Glassl über seine Konzerte beim Konzertverein

Der Ingolstädter Bratscher Roland Glassl (Jahrgang 1972) wird in dieser Saison gleich zweimal beim Konzertverein gastieren. An diesem Samstag tritt er mit dem Danel-Quartett auf. Im Interview spricht er über sein Instrument und seinen Umzug von Frankfurt nach München.
Der DONAUKURIER veröffentlichte ein Interview am 18.10.2018; das Interview führte Jesko Schulze-Reimpell. Lesen Sie hier weiter.

Auf höchstem Niveau
Das Quatuor Danel und der Bratscher Roland Glassl beim Konzertverein

Die kleinen Streicher-Ensembles sind vermutlich die letzten Refugien, in denen die Erkenntnisse der Originalklangbewegung noch nicht wirklich angekommen sind.
Es existieren so gut wie keine Streichquartette, Streichtrios oder Streichquintette, die sich ernsthaft bemüht haben, die großen klassischen Werke in historisch korrekter Weise aufzuführen. Keine kratzigen Darmsaiten, keine veränderte Dynamik, kein vibratoloser Vortrag: Bei den großen Quartetten hat sich - was die grundlegende Stilistik betrifft - über Jahrzehnte nicht allzu viel verändert. Nach wie vor bestimmt sämiger Schönklang die Ästhetik, allenfalls der Zugang zu bestimmten Werken ist etwas energischer, ruppiger und energiegeladener, als das vor einigen Jahrzehnten noch üblich war. Eigentlich merkwürdig diese genreübergreifende Resistenz gegenüber durchaus vernünftigen neuen Denkansätzen.
Das alles betrifft natürlich auch das namhafte Quatuor Danel aus Brüssel, das zusammen mit dem Ingolstädter Bratscher Roland Glassl den jüngsten Kammermusikabend des Konzertvereins Ingolstadt im Theaterfestsaal gestaltete. Auf dem Programm standen zwei bedeutende und lange Quintette, von Wolfgang Amadeus Mozart KV 515 und von Antonín Dvo? ák das 1893 in den USA komponierte op. 97.
Der DONAUKURIER berichtete am 22.10.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Slawische Geschichten
Die Staatliche Slowakische Philharmonie Kosice gastiert in Ingolstadt

Musik kann viel mehr als nur schöne Harmonien, interessante Themen, mitreißende Melodien transportieren. Sie vermag Lokalkolorit zu vermitteln, Inhalte, sogar nationales Pathos. Etwa die Sinfonische Dichtung "Ma Vlast" (Mein Vaterland) von Bed? ich Smetana, mit dessen erstem Satz am Mittwochabend das Konzert der Staatlichen Slowakischen Philharmonie Kosice im Ingolstädter Festsaal beginnt: "Vysehrad" berichtet von den Mythen, die sich um die Prager Burg ranken.
Der narrative Gestus wird dabei selber thematisiert, indem Smetana den Satz mit einem hymnischen Harfensolo beginnen lässt, so als wollte ein Barde gleich mit seiner Erzählung beginnen. Dirigent Zbynek Müller lässt dieses gewaltige Solo mit Rubato und viel Ergriffenheit spielen: eine Art Rahmen für alles, was jetzt noch geschehen soll. Zunächst viele statische Elemente der Musik, lange anschwellende Akkorde, Pausen. Ein Ablauf, der kaum vorankommen will. Ruhig und massiv wie die Schutzwälle der uralten Burg.
Der DONAUKURIER berichtete am 16.11.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

"Flötenunterricht kann schon traumatisch sein"
Dorothee Oberlinger über die Klassikkrise und ihr Instrument - Die Virtuosin gastiert morgen beim Konzertverein Ingolstadt

Wenn es um die Blockflöte geht, ist keine Künstlerin so berühmt wie Dorothee Oberlinger. Nun gastiert die Professorin am Mozarteum Salzburg mit dem Barock-Ensembel L'arte del Mondo beim Konzertverein Ingolstadt. Im Interview erzählt die Virtuosin, seit wann sie sich für ihr Instrument begeistert und wie sie jungen Leuten Musik vermittelt.
Der DONAUKURIER veröffentlichte ein Interview am 20.11.2018; das Interview führte Jesko Schulze-Reimpell. Lesen Sie hier weiter.

Eine der besten Blockflötensolistinnen trifft ins Herz
L’arte del mondo und Dorothee Oberlinger beeindrucken mit mitreißenden Barock-Interpretationen

Das Orgelkonzert in F-Dur von Georg Friedrich Händel für Blockflöte hört man so gut wie nie in Konzerten, noch dazu in „Basso-continuo-Begleitung“. Aber Dorothee Oberlinger weiß, wie Barock geht. Sie entlockt ihrer Flöte die so wundervollen Töne, spielt elegant und mit atemberaubender Technik. Zusammen mit dem Ensemble L’arte del mondo entsteht damit bereits zu Beginn des gut besuchten Konzertes im Theaterfestsaal ein Klangteppich, agogisch transparent und glänzend.
Virtuosität nur auf schnelle Finger zu beziehen, wäre zu einfach. Oberlinger überzeugt durch virtuos angelegte Passagen, ihre Spielweise wirkt fast lässig, ihre Musikdarbietung sinnlich. Dabei agiert sie mit Innigkeit und Leidenschaft, die das Publikum in dieser Intensität wohl selten erleben darf. Im Konzert für Blockflöte und Streicher in F-Dur von Giuseppe Sammartini wirkt die Begleitung durch das Orchester gekonnt reduziert. Dorothee Oberlinger setzt unerwartete Akzente und lässt die Musiker mühelos Rhythmuswechsel zelebrieren. Barocke Nuancen, wie das Zusammenspiel aller Instrumente mit Solopassagen wirken prachtvoll und erlesen.
Die AUGSBURGER-ALLGEMEINE berichtete am 23.11.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Konkurrenz für Nachtigallen und Rotkehlchen
Flötistin Dorothee Oberlinger und das Orchester L'arte del mondo beim Konzertverein Ingolstadt

Die Flötistin Dorothee Oberlinger ist zweifellos eine Virtuosin. Aber was ist damit gemeint? Gegenüber unserer Zeitung erläuterte sie den Begriff kürzlich: "Ich finde es enttäuschend, wenn der Begriff auf Fingerfertigkeit reduziert wird. (... ) Es gibt so viele Komponenten, mit denen man virtuos umgehen sollte. Mit den verschiedenen Klängen oder den verschiedenen Arten der Artikulation."
Besser hätte die Musikerin ihr Wirken auf dem Konzertpodium kaum beschreiben können. Und doch: Es greift viel zu kurz. Denn die elegante, sympathisch lächelnde Frau ist ein Phänomen, das mit Worten kaum zu beschreiben ist.
Sie muss nur die Blockflöte an die Lippen setzen, und sofort ist das Publikum wie verzaubert - als wäre sie der Rattenfänger von Hameln. Die Blockflöte ist eigentlich ein schwieriges Instrument mit nur sehr geringen Möglichkeiten des Ausdrucks: Sie ist leise, die Dynamik äußerst begrenzt, wenn man stärker bläst, verändert sich schnell die Tonhöhe. Aber für Oberlinger scheint all das kein Problem darzustellen.
Der DONAUKURIER berichtete am 23.11.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Von Barock bis Fake-Barock
Solisten der Münchner Philharmoniker geben ein grandioses Konzert beim Konzertverein Ingolstadt

Weihnachtskonzerte sind sich meist irgendwie ähnlich. So verblüfft es nicht, dass die beiden Konzerte zum Fest des Georgischen Kammerorchesters und des Konzertvereins Ingolstadt mit fast den gleichen Mitteln arbeiteten - was Programm und Besetzung betrifft. In beiden Fällen stand Barockmusik im Zentrum, der prachtvolle Klang einer Trompete verlieh beiden Abenden besinnlichen Glanz. Und natürlich wurde Arcangelo Corellis unverwüstliches "Weihnachtskonzert" aufgeführt. Ansonsten? War alles sehr anders. Denn die Solisten der Münchner Philharmoniker, die der Konzertverein engagierte, ließen sich in einem weit höheren Maße auf die Erfordernisse der historischen Aufführungspraxis ein. Das ist insofern erstaunlich, als das Mutter-Orchester, die vor 125 Jahren gegründeten Münchner Philharmoniker, sich eigentlich nicht gerade als Barockorchester einen Namen gemacht haben.
Der DONAUKURIER berichtete am 12.12.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Philharmonische Einstimmung auf das Weihnachtsfest
Solisten der Münchner Philharmoniker beeindrucken in Ingolstadt mit Werken barocker Meister

Namhafte Solisten der Münchner Philharmoniker intonierten jüngst auf Einladung des Konzertvereins festliche Werke des Barockzeitalters aus der Feder von Corelli, Vivaldi, Pergolesi, Bellini, Avison und Johann Sebastian Bach. Dabei war im überaus gut besuchten Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters ein gleichermaßen beseeltes und freudiges „Zugehen“ auf den eigentlichen Kern des Weihnachtsfestes zu spüren.
Alte Musik lebt von einer ganz besonderen Stilistik. Bei aller Darbietung braucht es historische Korrektheit sowie eine besondere Sensibilität, gerade auch hinsichtlich einer werkgetreuen Wiedergabe. Natürlich sorgen Guido Segers (Solotrompeter und Professor in Leipzig), die Konzertmeister Sreten Krstic, Odette Couch und Jason Keramides, der französische Geiger Clément Courtin und Ana Vladanovic-Lebedinski, (Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe), Namiko Fuse, Johanna Zaunschirm (zweite Violinen), die Solocellisten Thomas Ruge, Sissy Schmidhuber, der Solobratscher Wolfgang Berg, die in Shanghai geborene Kontrabassistin Shengni Guo und am Cembalo Johannes Berger im Konzertverlauf für eine insgesamt herausragende Klangintensität. Sie erfreuten durch eine wundervoll angelegte Tonalität – vor allem in den zahlreichen barocken Ausdrucksmöglichkeiten – und überzeugten durch eine auch agogisch ansprechende Musikalität.
Die AUGSBURGERALLGEMEINE berichtete am 12.12.2018 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Mit Krallen und Samthandschuhen
Großer Applaus: Das Trio con Brio Copenhagen spielt für den Ingolstädter Konzertverein

Zu Joseph Haydns Zeiten war das Klaviertrio mehr ein Modeartikel für gesellige Amateure als eine anspruchsvolle Gattung: Da konnte die Dame des Hauses am Klavier glänzen, und zwei Herren mit Streichinstrumenten (die für Frauen noch nicht schicklich waren) durften auch mitspielen, mussten sich aber dezent im Hintergrund halten.
Ja, eigentlich waren die Herren, da nur begleitend tätig, auch entbehrlich.
Diese vom Gender-Standpunkt bedenkliche Randstellung überwanden erst die großen Komponisten (Männer! ), die das kammermusikalische Potential der Gattung voll ausschöpfen wollten. Höchst eindrucksvoll führte das Trio con Brio Copenhagen nun im Festsaal vor, was für großartige, ja einzigartige Werke dabei herauskamen. Und an der Besetzung der Instrumente zeigt das Ensemble auch, welche Fortschritte die Emanzipation inzwischen gemacht hat.
Der DONAUKURIER berichtete am 25.01.2019 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Trio con brio copenhagen zu Gast beim Konzertverein IN
von Johannes Seifert

Das Trio con Brio Copenhagen mit Soo-Jin Hong, Violine, Soo-Kyung Hong, Violoncello und Jens Elvekjaer, Klavier, gehört zu einem der führenden Ensembles seiner Generation. Gegründet wurde das Klaviertrio 1999 an der Wiener Musikhochschule. Die drei Künstler studierten anschließend beim Alban Berg Quartett an der Kölner Musikhochschule und nahmen Unterricht bei Ferenc Rados in Budapest.
Mit mehreren bedeutenden Preisen erlangte das Trio con Brio Copenhagen schnell internationale Anerkennung: 2002 gewann es den hoch angesehenen ARD Wettbewerb München und den 1. Preis des Dänischen Rundfunkwettbewerbs, Weitere bedeutende Auszeichnungen in aller Welt folgten:
Der Kulturkanal-Ingolstadt berichtete am 28.01.2019 von dem Konzert. Hier weiterlesen und Bericht anhören.

Grandioses Heimspiel
Roland Glassl und die Camerata Hamburg gastieren beim Konzertverein Ingolstadt

"Was ist besser als eine Bratsche?" Roland Glassl und Hartmut Rohde, jeder mit einem Musikinstrument dieses Namens unter dem Arm, stehen schmunzelnd auf der Bühne des Festsaals. Die Anwort liegt nahe, denn beide gehören zu den besten Bratschern dieser Republik. Also: "Zwei Bratschen!" Der kleine Spaß vor der Überraschungszugabe macht deutlich, dass es nicht nur Bratschenwitze, sondern auch gewitzte Bratscher gibt.
Sehr zu Unrecht werden diese oft als die Ostfriesen des Orchester belacht. Dabei schätzten viele große Komponisten das Instrument, darunter auch Mozart. Nur haben sie es leider - jedenfalls vor dem 20. Jahrhundert - mit sehr wenig Solowerken beschenkt. Jetzt hat Roland Glassl, als Kammermusiker schon öfter im Konzertverein, die Bratsche als Solo-Instrument vorgestellt und damit für große Begeisterung gesorgt. Für den gebürtigen Ingolstädter war es ein grandioses Heimspiel.
Begleitet hat ihn die Camerata Hamburg, das Kammerorchester der Hansestadt, das mit einer Menge neuer Ideen dem dortigen Klassikbetrieb eine besondere Farbe gibt. Auch dieses Programm war mit Köpfchen gemacht, rund um Mozart, aber mit einem Fokus auf seine Freunde, Schüler und Verehrer.
Der DONAUKURIER berichtete am 15.02.2019 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Wie Lokalmatador Roland Glassl in Ingolstadt begeistert
Zusammen mit dem Hamburger Orchester zeigt er sein Können. Warum es Bratscher nicht immer leicht haben

Der in Ingolstadt geborene Bratscher Roland Glassl war einmal mehr beim Konzertverein zu Gast und verdeutlichte, bestens begleitet von der Camerata Hamburg, wie glanzvoll er auf seinem so wundervoll klingenden Instrument musizieren kann. Zog fast die ganze Romantik schier achtlos an der Bratsche als Soloinstrument vorbei, so findet man auch heute kaum dankbare Literatur. Also darf ein Bratscher nicht zimperlich sein, in der Bereitschaft zur Bearbeitung und zur Transkription.
Mit den ausgewählten Werken, Konzert für Viola in D-Dur, von Anton Hoffmeister und der Fantasie für Viola, von Nepomuk Hummel, machte Glassl dem Publikum in seiner Heimatstadt zwei wundervolle Geschenke. Glassl ist ein Musiker, der mit unglaublicher Bühnenpräsenz beeindruckt. Freilich verlangt die Bratsche im Spiel viel mehr an Gewicht, auch ein stärkeres Vibrato als etwa die Geige. Doch der mehrfach ausgezeichnete Solist durchmisst an diesem so bezaubernden Konzertabend beide Werke mit mühelos weicher und von innen her leuchtender Spannkraft.
Die AUGSBURGER ALLGEMEINE berichtete am 16.02.2019 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Spirituelle Grenzerfahrung
Konzertverein Ingolstadt: Das Trio Zadig gastierte mit Werken von Schubert und Mozart im Ingolstädter Festsaal

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Der Konzertvereins-Abend des Trios Zadig (das kurzfristig für das Grieg Trio Oslo eingesprungen war) begann so romantisch, so süffig wie nur denkbar. Über gitarrenartig schimmernden Klavierakkorden strichen Geiger und Cellist milde schwelgend eine leise Melodie. Auf dem Programm stand ein langsamer Satz von Schubert, der als Einzelwerk aus dem Nachlass erhalten geblieben ist - das "Notturno" in Es-Dur. Der zarte Beginn ging dann fast abrupt in eine Art kraftvoll tänzelnde Volksweise über. Die beiden Streicher musizierten mit edel glänzendem, warm vibrierenden Tonfall. Eine Musik, so zart und ätherisch wie eine ferne Erinnerung.

Viel irdischer klang dann das zweite Werk des Abends: Wolfgang Amadeus Mozarts Klaviertrio Nr. 3 in B-Dur, ein Spätwerk des Komponisten von fast symphonischem Duktus. Die drei Musiker spielten luftig leicht, voller Raffinement und Eleganz. Gleich zu Beginn schien der Geiger Boris Borgolotto fast von seinem Stuhl abzuheben, um ein Höchstmaß an quirligem Temperament zu veranschaulichen, während der amerikanische Pianist Ian Barber die Töne perlen ließ. Aber: Von fetzigen Tönen, von harten Kontrasten und kratzigen Tönen war auch hier nichts zu hören. Der Duktus blieb im engen Rahmen kultivierter Tonschönheit.

Der DONAUKURIER berichtete am 16.03.2019 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Sternstunde des Liedgesangs
Der Tenor Martin Mitterrutzner und der Pianist Gerold Huber gastierten beim Konzertverein Ingolstadt

Sängerinnen oder Sänger machen es sich leichter, wenn sie einige der großen und berühmten Liederzyklen vortragen - etwa die "Winterreise" von Franz Schubert oder von Robert Schumann die "Dichterliebe". Dann ist von vornherein ein Thema, ein größerer Zusammenhang gegeben.
Die unterschiedlichen Lieder erzählen oft bereits eine Geschichte oder veranschaulichen zumindest eine Lebenshaltung, eine Stimmung, die von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Schwieriger und ambitionierter ist es, wenn Liedinterpreten darauf verzichten, wenn sie eine selbst erstellte Sammlung unterschiedlicher Lieder verschiedener Komponisten zu einem Ganzen arrangieren. Und das nicht einmal unter einem bestimmten Titel. Die Gefahr besteht, dass der Zusammenhang verloren geht, dass lediglich ein Sammelsurium beliebiger schöner Lieder erklingt - was natürlich auch überzeugend sein kann, wenn die Interpretationen ein hohes Niveau haben.
Der österreichische Tenor Martin Mitterrutzner (34) und sein Liedpianist Gerold Huber sind diesen schwierigen Weg gegangen - und es gelang ihnen doch ein in jeder Hinsicht fantastisches Konzert, eine Sternstunde des Liedgesangs, die man nicht genug rühmen könnte.
Der DONAUKURIER berichtete am 29.03.2019 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Vielfarbige Kammermusik
Die Parnassus-Akademie präsentierte selten gespielte Werke für den Ingolstädter Konzertverein

In der klassischen Kammermusik bleiben gewöhnlich die Saiteninstrumente unter sich. Bläser dürfen nur in Ausnahmefällen mitspielen, etwa wenn der Komponist ein Stück für einen Freund oder Auftraggeber schrieb. Dabei sind derlei nicht-standardisierte Besetzungen sehr reizvoll - nur im heutigen Konzertbetrieb lassen sie sich selten realisieren. Die flexibel besetzte Parnassus-Akademie aber bringt alles auf die Bühne, was kunterbunt gemischt ist und bläst damit den Staub von vielen in Archiven begrabenen Schmuckstücken.
Da wäre zum Beispiel ein Klarinettenquartett des schwedischen Virtuosen Bernhard Henrik Crusell (1775-1838), mit dem das Ensemble sein Konzert im Festsaal eröffnet. Nach dem Vorbild des "Quatuor brillant" übernimmt die Klarinette (statt der ersten Violine) eine konzertante Hauprolle, die Nemorino Schelinga souverän verkörpert. Zart blühen die Melodien und leuchten wie unter der Frühlingssonne. Stille Lyrik und helle Lebensfreude ergänzen sich in diesem Stück, das genug kammermusikalische Finessen enthält, um auch die Streicher in einen exquisiten, duftigen Strauß von Klängen einzubinden. Hier schon zeigt die Parnassus-Akademie ein sehr homogenes, subtil ausgehörtes Zusammenspiel.
Der DONAUKURIER berichtete am 06.04.2019 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Kostbare Raritäten der Kammermusik
Die Parnassus-Akademie Stuttgart hat es sich zur Aufgabe gemacht, selten gespielte Werke der Kammermusik in ganz eigentümlichen Besetzungen zu intonieren. Beim gut besuchten Konzert im Theaterfestsaal gelang es den Musikern unter der künstlerischen Leitung des Cellisten Michael Gross, mit Werken von Bernhard Henrik Crusell (Klarinettenquartett in D-Dur, op.7) sowie den zwei genial vertonten Septetten von Franz Berwald (in B-Dur) und Conradin Kreutzer (in Es-Dur) in der Besetzung für Klarinette, Fagott, Horn, Streicher und Bass zu beeindrucken.
Kammermusik lebt immer ein Stück weit vom Einfühlungsvermögen der Musiker, von der Kommunikation untereinander und von der besonderen Spielweise der Ensemblemitglieder. Die Parnassus-Akademie, unter der künstlerischen Leitung des Cellisten Michael Gross, vereint Musiker aus international anerkannten Kammermusik-Ensembles und bedeutenden Orchestern mit jungen hochtalentierten Studenten, um sich der Aufführung musikalischer Juwelen zu widmen, die aufgrund der geforderten Besetzungsstärke kaum einmal in herkömmlichen Konzertprogrammen erscheinen.
Die AUGSBURGER ALLGEMEINE berichtete am 06.04.2019 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter

Der Kulturkanal Ingolstadt berichtete am 8.4.2019 von dem Konzert mit der Parnassus Akademie.
Diesen Bericht können
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Sopranistin Simone Kermes singt Piaf und Kurt Weill
von Isabella Kreim
Die "Crazy Queen des Barock" mal ganz anders. Die Sopranistin Simone Kermes kommt am Freitag, 10. Mai, mit einem Alliage Saxophonquintett zum Konzertverein in den Theaterfestsaal und singt Chansons von Edith Piaf oder Songs von Kurt Weill und Leonard Bernstein.
Einige Restkaften gibt es noch an der Abendkasse.
Der Kulturkanal Ingolstadt brachte einen Vorbericht Sendung anhören.

Gesamtkunstwerk Simone Kermes
Die Sopranistin singt Songs und Chansons beim Konzertverein Ingolstadt, begleitet wird sie vom fantastischen Alliage-Quintett

Inszenierung ist manchmal fast alles. Wie tritt man auf, welches Kleid trägt man, wie sitzt die Frisur. Bei der grandiosen Sängerin Simone Kermes ist all das fast genauso wichtig wie der Gesang. So ist auch der erste Auftritt entscheidend. Und der will an diesem Abend im nahezu ausverkauften Ingolstädter Festsaal zunächst nicht so ganz gelingen. Einen Moment lang steht die Sängerin zu lange am Bühnenrand, die fünf Musiker des Alliage-Quintetts wollen nicht beginnen ohne die Kermes, aber die möchte erst erscheinen, wenn die Musik bereits begonnen hat. Das ist wirkungsvoller. Und am Ende geschieht es auch so.
Denn die Sopranistin zelebriert sich als Gesamtkunstwerk. Ihre Garderobe ist auch an diesem Abend extravagant, aus einem weiten Ausschnitt ragen Schultern und Kopf heraus wie eine aufgehende Blüte. Ein Aufzug von barocker Prachtentfaltung. Eine feudale Erscheinung.
Der DONAUKURIER berichtete am 13.05.2019 von dem Konzert mehr lesen.

Ein besonderer Abend mit Simone Kermes
Die Sopranistin Simone Kermes und das Alliage-Saxofon-Quintett beweisen in Ingolstadt, dass der Konzertbetrieb Programmpunkte wie diese braucht.
Was wurde über Simone Kermes schon alles geschrieben: „Crazy Queen des Barock“, „Primadonna assoluta“, „exzentrische Belcanto-Lady“ oder gar „ungestüme Operndiva“. Nun, eines muss man ihr – große Erfolg hin oder her – wirklich anerkennen: Das ist der herausragende Klang ihrer so unnachahmlichen Sopranstimme.
Klar hat sie als gefragte Künstlerin in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht, durch vielfach risikofreudige, fast schon spektakuläre Auftritte. Und so verwundert es auch nicht, wenn sie sich beim umjubelten Konzert im Theaterfestsaal vom in jeder Hinsicht glanzvollen Alliage-Saxofon-Quintett begleiten lässt.
Die AUGSBURGER ALLGEMEINE berichtete am 13.05.2019 von dem Konzert mehr lesen.

Simone Kermes und Alliage Saxophon-Quintett
Ein außergewöhnliches Konzertprogramm hatte der Konzertverein Ingolstadt als vorletztes Konzert dieser Saison eingeladen.
Die Sopranistin Simone Kermes , die Barock rockt und sich so expressiv in Koloraturen wirft wie Rockmusiker in ein E-Gitarren-Solo und das klassische Alliage Saxophon-Quintett sind eine weitere Alliage, eine weitere Legierung eingegangen und präsentierten französische Musik des 19. und 20. Jahrhunderts vom Fin de Siecle bis zu Edith Piaf , sowie Leonard Bernstein und Kurt Weill.
Und Simone Kermes, die "Crazy Queen" der Gefühlsextreme der Barockmusik dringt mit gleicher Intensität in einen gefühlvollen Walzer oder eine melancholisch verhaltende Elegie von Eric Satie ein oder gewinnt der Olympia Arie aus Offenbachs Hoffmanns Erzählungen eine durchaus auch komödiantische Umsetzung der puppenhaften Mechanik dieser Figur ab.
Auch wenn sie das berühmte „Je ne regrette rien“ von Edith Piaf oder als Zugabe die „Lilli Marlen“ singt, zeigt sich ihre ganz eigenständige, individuelle Ausdrucksform, die sich weit von den Vorbildern entfernt.
Zum unkonventionellen Witz des Abends trug das wunderbare Alliage Saxophon-Klavier-Quintett mit dem Klangfeuerwerk bei, das sie bei Variationen über Bizets Carmen oder Kurt Weills Dreigroschenoper entfalten konnten, - ein wunderbares Pendant zur Expressivität von Simone Kermes.
Ein Gespräch mit Simone Kermes und dem Saxophonisten Daniel Gauthier. Dieses können Sie hier hören.

Pianist Aaron Pilsan kommt zum Konzertverein
von Isabella Kreim
Der 1995 in Dornbirn geborene Pianist Aaron Pilsan, ECHO-Rising-Star 2014, beendet mit seinem Klavierabend die diesjährige Konzertsaison des Konzertvereins Ingolstadt.
Es spielt Sonaten von Haydn, Beethoven, Karol Szymanowski und den Mephisto-Walzer Nr. 1 von Franz Liszt.
Mittwoch, 22. Mai, 20 Uhr, Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt
Der Kulturkanal Ingolstadt brachte einen Vorbericht Sendung anhören.

Mit Esprit und Elan
Der österreichische Pianist Aaron Pilsan beendet grandios die Saison des Konzertvereins Ingolstadt

Seinem ihm vorauseilenden Ruf als international gefeierter "Rising Star" der jungen Klavierszene machte der erst 24-jährige Pianist Aaron Pilsan mit seinem Soloabend im Theaterfestsaal alle Ehre - und setzte damit gleichzeitig einen brillanten Schlusspunkt unter die diesjährige Saison des Konzertvereins.
Sobald er die Bühne betritt, sprüht der gebürtige Vorarlberger vor Esprit. Das tut er zum Auftakt in der letzten aus Haydns späten Londoner Sonaten: Geradezu spitzbübisch-verschmitzt fasst er hier die eröffnenden Dreiklangsbrechungen an, kleidet dieses zunächst fast humoristisch trockene Motivgerüst mehr und mehr aus mit einem schier unerschöpflichen Spektrum an harmonischer Farbigkeit, filigraner Phrasierungskunst und üppigem Variationsreichtum. Hin und wieder schaut er verzückt nach oben, lächelt in sich hinein, lehnt sich genießerisch zurück, um sich doch gleich wieder hingebungsvoll über die Tasten zu beugen.
Der DONAUKURIER berichtete am 24.05.2019 von dem Konzert mehr lesen.

Pianist Aaron Pilsan beim Konzertverein Ingolstadt
von Heike Haberl
Seinem ihm vorauseilenden Ruf als international gefeierter "Rising Star" der jungen Klavierszene machte der erst 24-jährige Pianist Aaron Pilsan mit seinem Soloabend im Theaterfestsaal alle Ehre - und setzte damit gleichzeitig einen brillanten Schlusspunkt unter die diesjährige Saison des Konzertvereins Ingolstadt: Mit zwei Klaviersonaten von Haydn und Beethoven, den Poem-Miniaturen „Métopes“ des polnischen Komponisten Karol Szymanowski, mit einem Petrarca-Sonett von Franz Liszt und seinem ersten Mephisto-Walzer.
Die Sendung des Kulturkanals können Sie hier hören.